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PRESSEMELDUNGEN.
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Pressemeldung vom 10.08.2012

  • Umsatz wächst im ersten Halbjahr um 8% auf 983 Mio. €
  • Bruttomarge liegt mit 15,1% deutlich über Vorjahr
  • EBIT beläuft sich auf rund 33 Mio. €
  • Positiver Ausblick auf das zweite Halbjahr

Bechtle unverändert auf Wachstumskurs.

Neckarsulm, 10. August 2012 – Im ersten Halbjahr 2012 erzielte die Bechtle AG einen Umsatz von 982,9 Mio. €. Das sind fast 70 Mio. € mehr als im Vorjahr und entspricht einem Plus von 7,6%. Die Bruttomarge verbesserte sich von 14,7% auf 15,1%. Das Betriebsergebnis (EBIT) für die ersten sechs Monate des Jahres beträgt 32,8 Mio. € und liegt damit rund 4,7 Mio. € unter Vorjahr.

 

„Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf unseren Absatzmärkten und dem deutlichen Mitarbeiteraufbau sind wir mit unserem Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr zufrieden. Zwar bekamen wir in einigen europäischen Ländern die Auswirkungen der Eurokrise zu spüren, gleichwohl konnten wir im zweiten Quartal unser Wachstum spürbar steigern. Es gelang uns zudem, die Wettbewerbsposition auf dem für uns wichtigen Heimatmarkt weiter zu stärken“, so Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

 

Deutsche Systemhäuser legen zweistellig zu.

Das Segment IT-Systemhaus & Managed Services erwirtschaftete im Halbjahr einen Umsatz von 643,1 Mio. €. Das Wachstum lag damit bei 52,6 Mio. € beziehungsweise 8,9%. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem durch den Heimatmarkt Deutschland, in dem die Nachfrage und Investitionsneigung der Kunden unverändert solide ausfielen und zu einem Umsatzplus von 13,1% führten. Organisch lag der Segmentumsatz bei 622,3 Mio. € und damit um 5,4% über Vorjahr. Das Betriebsergebnis sank von 21,1 Mio. € im Vorjahr auf aktuell 17,4 Mio. €. Diese Entwicklung ist vor allem durch höhere Personalkosten begründet, die durch das gestiegene Rohergebnis nur zum Teil kompensiert werden konnten. Zudem stiegen akquisitionsbedingt die Abschreibungen. Die EBIT-Marge beträgt 2,7%, nach 3,6% im Vorjahr.

 

Handelsgeschäft wächst trotz schwierigem Umfeld.

Das Segment IT-E-Commerce steigerte seine ausschließlich organischen Erlöse um 5,3% auf 339,8 Mio. €. Hiervon erwirtschaftete Bechtle 239,1 Mio. € im Ausland, bei einem Wachstum von 5,1%. Im Halbjahr lag das Betriebsergebnis bei 15,4 Mio. € und damit 6,0% unter Vorjahr. Hintergrund für diese Entwicklung ist der hohe Preisdruck im reinen Handelsgeschäft bei gleichzeitig gestiegenen Personalkosten. Die EBIT-Marge ging von 5,1% auf 4,5% zurück.

 

Eigenkapitalquote weiter erhöht.

Die liquiden Mittel einschließlich der Geld- und Wertpapieranlagen nahmen unter anderem aufgrund der Dividendenzahlung und durch Investitionen in das Working Capital um 23,7% auf 108,0 Mio. € ab. Das Eigenkapital stieg zum 30. Juni 2012 um 3,0 Mio. € auf 422,0 Mio. €. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 52,2% auf 55,5%.

 

Mitarbeiterzuwachs als Investition in die Zukunft.

Zum Quartalsende beschäftigte der Konzern 5.750 Menschen. Insgesamt erhöhte sich damit die Mitarbeiterzahl nach 105 Personen im ersten Quartal nochmals um 166 im aktuellen Berichtsquartal. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten im Konzern um 716, d.h. um 14,5%. Dieser Zuwachs ist sowohl auf Neueinstellungen als auch auf die Übernahme der KUMAtronik GmbH zu Beginn des zweiten Quartals zurückzuführen. Insbesondere die Investitionen in das Leistungsportfolio von Bechtle haben zu den erhöhten Personalkosten beigetragen.

 

Zuversichtlicher Ausblick.

Der Vorstand blickt unter der Prämisse, dass es durch eine Verschärfung der Eurokrise zu keinen größeren wirtschaftlichen Verwerfungen kommt zuversichtlich auf das zweite Halbjahr. „Für das Gesamtjahr planen wir unverändert eine im Marktvergleich überdurchschnittliche Umsatzsteigerung. Auf der Ertragsseite erscheint es nach dem Verlauf des ersten Halbjahres zwar durchaus ambitioniert, das Niveau des Vorjahres zu halten beziehungsweise zu übertreffen. Angesichts der im unterjährigen Vergleich zu erwartenden starken beiden Quartale der zweiten Jahreshälfte können wir dieses Ziel jedoch nach wie vor erreichen“, erklärt Dr. Thomas Olemotz.

 

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