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Referenz
Forschungszentrum Jülich.

Ein kleines Stück „Green IT“ für die Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Forschungszentrum Jülich ist eine bedeutende interdisziplinäre Großforschungseinrichtung in Europa, die von der Bundesrepublik Deutschland (90 %) und dem Land Nordrhein-Westfalen (10 %) als Gesellschafter getragen wird. Das Forschungszentrum besteht aus 9 Instituten mit 53 Institutsbereichen, die auf den Gebieten der Energie- und Klimaforschung, der Bio- und Geowissenschaften, der Medizin und Neurowissenschaften, der Komplexen Systeme, der Simulationswissenschaften und der Nanotechnologie interdisziplinär forschen und darüber hinaus mit über 200 Kooperationspartner im In- und Ausland zusammenarbeiten. Weitere 20 Organisationseinheiten unterstützen die Forschung im administrativen Bereich. Das Forschungszentrum Jülich beschäftigt derzeit rund 5.000 Mitarbeiter und verfügte 2011 über ein Budget von 484 Mio. €.

Projektdaten.

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  • Server & Storage
  • Lehre / Forschung
  • Öffentliche Auftraggeber
  • > 1.500 Mitarbeiter

Projektziel.

Ziel der Projektverantwortlichen war – ganz im Einklang mit dem Forschungsschwerpunkt Energie und Umwelt des Forschungszentrums – durch Energieeinsparung einen eigenen Klimaschutzbeitrag zu leisten. Es galt, eine möglichst einfach zu realisierende effizientere Klimatisierungslösung für das Rechenzentrum des Technischen Bereichs zu finden, um den Energieverbrauch zu verringern, die Umwelt zu entlasten und so auch die Betriebskosten des Rechenzentrums insgesamt zu senken.

 

Bechtle ist für uns ein wichtiger IT-Partner. Überzeugt hat uns insbesondere die Möglichkeit, die Server-Einhausung vorab im Bechtle Erlebnisforum im Betrieb zu sehen.

 

Markus Melletat, Gebäude- und Liegenschaftsmanagement Nachrichtentechnik, Forschungszentrum Jülich GmbH

Lösung.

Die sogenannte Kalteinhausung besteht aus einer Konstruktion aus Aluminiumgestänge und Plexiglas, bei der Wände und Decken um die beiden einander gegenüberstehenden Server-Schrankreihen errichtet werden. Die Fronten der Rechner, wo die Luft zur Kühlung angesaugt wird, sind so in einem separaten Raum – einer Plexiglaskammer – bei Temperaturen von 22 – 24 Grad vom restlichen Raum abgeschottet. Außerhalb dieser Kammer ist es wärmer, weil die Server dort an ihren Rückseiten die erwärmte Luft abgeben. Während früher der gesamte Server-Raum auf ca. 18 Grad heruntergekühlt werden musste, reicht jetzt eine sehr viel moderatere – weil gezielte – Kühlung im Innern der Kalteinhausung.

 

Nutzen.

Durch die Einhausung der Server-Infrastruktur konnten die Projektziele voll erreicht werden: effizientere Kühlung, weniger Emissionen, deutlich reduzierter Energieverbrauch und dadurch um ca. 30 % niedrigerer Energiekosten. Ein noch genauerer Kostennachweis soll in einem nächsten Schritt durch den Einbau von speziellen Stromzählern geführt werden.

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@bechtle.com oder rufen Sie uns an: Telefon +49 7132 981-1600. 

 

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