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Referenz

Eine zentrale Steuereinheit für den digitalen Paketkasten von Renz.
deutsch|DE

Renz Group

Selten passt die Bezeichnung Hidden Champion besser als zur Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co KG. Am Rande des beschaulichen Kirchberg an der Murr befinden sich sowohl der Hauptsitz als auch das größte Werk des führenden Brief- und Paketkastenherstellers Europas. In der Empfangshalle, die gleichzeitig als Showroom dient, trifft der Besucher auf erstaunliche Produktvielfalt, preisgekröntes Design und akribisch ausgetüftelte Details. Vollendete Spezialisierung im tiefsten Schwabenland. Besonders die neueste Entwicklung hat es dabei in sich: Die digital gesteuerte Paketkastenanlage samt zugehöriger App ermöglicht es den Bewohnern von Mehrfamilienhäusern, unkompliziert Pakete zu empfangen und zu versenden – unabhängig vom Paketdienstleister. Und das ist längst noch nicht alles.

Projektdaten.

  • IT Security
  • Software
  • Fertigung / Prod. Gewerbe
  • Microsoft
  • 250 > 1,500 Mitarbeiter

Projektziele.

Seit 2007 produziert und vermarktet Renz erfolgreich mechanische Paketkästen, mit denen vor allem Einfamilienhaushalte Sendungen empfangen können, ohne beim Zustellen selbst vor Ort zu sein oder an den Nachbarn liefern lassen zu müssen. 2013 stieg Renz dann in die Entwicklung elektronisch gesteuerter Paket- bzw. kombinierter Brief- und Paketkastensysteme für Mehrfamilienhäuser und größere Wohnanlagen ein. Die neuen Systeme sollten durch den Einsatz aktuellster Informationstechnik für eine effiziente gemeinsame Nutzung sowie für ein breites Spektrum an Zustell- und Abholprozessen verfügbar gemacht werden. Im Herbst 2015 wurde die erste übers Web verwaltete und via Touch-Display bedienbare Pilotanlage in Stuttgart in Betrieb genommen. Ein halbes Jahr später stand bereits der Marktlaunch der nächsten Entwicklungsstufe mit erweiterter Bordtechnik und App auf der Agenda..

Lösung.

Die Paketkastenanlagen sind mit einem Webportal verbunden, über das sämtliche Backendprozesse wie die Registrierung der Hausbewohner oder der Datenaustausch mit den Paketdiensten laufen. Gleichzeitig erhält die Hausverwaltung über das Portal einen Überblick zu Auslastung und Status einer oder gleich mehrerer Anlagen. Am Display der Paketkastenanlage autorisieren sich die Nutzer per RFID-Chip, App oder Code-Eingabe, um Sendungen aus einem der Fächer zu entnehmen oder darin einzulegen. Über erfolgte Zustellung werden sie per E-Mail, SMS oder Push-Nachricht auf die Renz-App informiert. Die einzigartige Lösung ist prinzipiell für alle Paketdienstleister offen, sowohl die Zustellung als auch der Versand von Paketen können damit abgewickelt werden. Darüber hinaus können vielfältigste Services für die registrierten Hausbewohner erbracht werden, zum Beispiel durch Apotheken oder lokale Lieferdienste. Auch die Nutzer selbst und andere Privatleute können über den offenen Prozess Dinge sicher hinterlegen oder abholen.

 

"Als IT-Beschaffer wie auch als Skills-Lieferant hat uns Bechtle in wichtigen Teilprojekten stark unterstützt. Die aus dem klassischen IT-Infrastrukturbereich bewährte Zusammenarbeit war der Schlüssel, um auch diese Innovationsaufgabe erfolgreich zu meistern."

 

Stefan Würtemberger, Leiter Informationstechnologie, Renz Group 

Geschäftsnutzen.

Die mit der neuesten Steuereinheit ausgestatteten Anlagen sind für bis zu 500 Brief-/Paketkästen ausgelegt. Mit ihnen zielt Renz neben dem Kernmarkt Gebäudeneubau und -renovierung auch auf bislang unerschlossene Marktsegmente. So rücken nun die Nachrüstung bestehender Briefkastenanlagen sowie völlig neue Nutzungskonzepte ins Blickfeld. Unternehmen der Wohnungswirtschaft können durch den zusätzlich geschaffenen Nutzen für die Mieter die Attraktivität der Wohneinheiten erhöhen. In der flexiblen Bereitstellung von Ware außerhalb der Öffnungszeiten – Click & Collect – besteht außerdem ein sehr interessantes Anwendungsfeld für Groß-, Fach- undEinzelhändler. Auf diese Weise lassen sich Online- und Vor-Ort-Services noch enger miteinander verzahnen. Hinzu kommt der Einsatz bei Firmenkunden, die ihren Mitarbeitern den Empfang privater Sendungen am Arbeitsplatz ermöglichen oder interne Zustellprozesse effizienter gestalten möchten.

Ausführliche Referenz.

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