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Referenz

Sicher auf allen Kontinenten: Zentralisierung bei HeidelbergCement.
deutsch|DE

Heidelberg Cement

HeidelbergCement ist eines der weltweit größten Baustoffunternehmen. Mit der Übernahme des italienischen Zementunternehmens Italcementi im Juli 2016 wurde HeidelbergCement Weltmarktführer bei Zuschlagstoffen, zweitgrößter Hersteller von Zement und die weltweite Nummer drei bei Transportbeton. Für diesen Erfolg sind an über 3.000 Standorten in rund 60 Ländern auf fünf Kontinenten rund 63.000 Mitarbeiter im Einsatz. Seit 2010 vertraut HeidelbergCement seine Daten NetApp Lösungen an. Die Zentralisierung und Virtualisierung der Systemstruktur stehen dabei im Mittelpunkt.

Projektdaten.

  • IT Security
  • Server & Storage
  • Chemie / Grundstoff
  • NetApp
  • > 1,500 Mitarbeiter

Projektziel.

HeidelbergCement suchte nach einem System, das die Datenmengen ohne zusätzlichen Hardware-Einsatz skalierbar und zentral verwalten kann und eine gut zu bedienende sowie effiziente Backup-Lösung bietet. Die Daten sollten zentral verwaltet werden können, sodass alle Mitarbeiter weltweit auf nur eine Lösungzugreifen müssen. Dazu wollte HeidelbergCement den Bereich Virtualisierung konsequent und zukunftssicher umsetzen.

"NetApps Softwarepalette hat uns von Anfang an begeistert. Die Tools sind extrem einfach einzusetzen und funktionieren absolut zuverlässig. Auch die Betreuung durch die NetApp Experten von Bechtle läuft hervorragend. Es ist einfach eine wirklich gute Erfahrung, mit NetApp zu arbeiten."

 

Dean Gough, Manager RIS EMEA Application Hosting, HeidelbergCement AG 

Lösung.

Bechtle setzte hierzu in dem 2010 eigens aufgestellten zentralen Hauptrechenzentrum in Deutschland, das mit den Rechenzentren in Großbritannien, Texas und Asien verbunden ist, mehrere NetApp ONTAP Cluster mit FAS8060-Controllern in Kombination mit dem NetApp Software Premium Bundle ein. Mit dem horizontal skalierbaren Storage erhält HeidelbergCement ein Cluster aus Storage Nodes, die als Einheit agieren. Storage-Kapazität und Performance lassen sich problemlos skalieren. Das Rechenzentrum stattete Bechtle außerdem mit Hochverfügbarkeitslösungen für SAP, File Services, virtuelle Maschinen, Datenbanken, E-Mails etc. aus. So kann jederzeitweltweit auf die Daten zugegriffen werden, ohne dass die Performance des Systems beeinträchtigt wird – egal wie viele Nutzer gleichzeitig auf das System zugreifen.

Für die Backup-Umgebung implementierte Bechtle bei HeidelbergCement diverse NearStores, auf die täglich per SnapVault eine Snapshot-basierte Datensicherung durchgeführt wird. Zusätzlich wird von den NearStore-Systemen eine Wochensicherung auf Band erstellt. Den Speicherbedarf der bei HeidelbergCement eingesetzten MS SQL Server und Oracle-Datenbanken sowie der SAP Anwendung senkte Bechtle durch den Einsatz von Thin Provisioning, das Speicherkapazität in virtualisierten Speicherumgebungen bereitstellt.

 

Die mehrfache Speicherung derselben Daten zwischen den Produktions- und den Hauptrechenzentren (Entfernung zwischen 40 und 100 km) sowie die Synchronisation dieser Daten erfolgt zeitversetzt (asynchrone Replikation) mittels SnapMirror. Auf diese Weise werden die Daten auf dem aktuellen Stand und gleichzeitig die Kosten im Rahmen gehalten.

 

Geschäftsnutzen.

Durch die genutzten NetApp Produkte verbesserte Bechtle die Service-Leistungen unter anderem im Bereich RTO (Recovery Time Objective) und RPO (Recovery Point Objective) deutlich. Die Zeit, in der bei einem Ausfall die Daten wieder verfügbar sein müssen, ist damit kürzer. Lag dieser SLA-Wert (Service License Agreement) früher bei 72 Stunden, kann HeidelbergCement inzwischen garantiert innerhalb von nur vier Stunden seine Geschäftsprozesse wiederherstellen. Durch die asynchrone Replikation ließ sich zudem der Zeitraum zwischen zwei Sicherungen und dem damit verbundenen tolerierbaren Datenverlust von bisher vier Stunden auf 30 Minuten reduzieren.

Durch die Deduplizierung der Daten sowie Thin Provisioning und die damit verbundene Speicherplatzersparnis von bis zu 80 Prozent ist ein Ausbau des Speichers in nächster Zeit nicht nötig. Das spart IT-Kosten. Zentralisiert kann nun auf alle Daten virtuell zugegriffen werden, während im Hintergrund effiziente Backup-Lösungen zum Einsatz kommen. Damit ist die Datenverfügbarkeit an allen Standorten von HeidelbergCement zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Ausführliche Referenz.

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