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Alexander Schweitzer: Gemeinsam mit Bechtle gewachsen.

Als einen geradlinigen Menschen bezeichnet sich Alexander Schweitzer – und seine Laufbahn bei Bechtle gibt ihm recht. Vor zehn Jahren fing er als völliger IT-Neuling im Unternehmen an, seit 2021 ist er einer der beiden Geschäftsführer von Bechtle direct Neckarsulm. Doch bei genauem Hinsehen war die Linie nicht immer so gerade. Mit seinem Einstieg bei Bechtle machte sie sogar eine überraschende Kurve. 

Was man dem smarten Business-Typ im schlanken Anzug nicht gleich ansieht: Alexander Schweitzer war in seiner Zeit vor Bechtle Ergotherapeut und Sportlehrer. Er arbeitete mit Menschen mit Behinderung und auch außerhalb der Arbeit engagierte er sich im sozialen Bereich. Führungsambitionen hatte er bereits damals, er leitete ein Ergotherapeuten-Team. Doch ein weiterer Entwicklungsschritt war nicht in Sichtweite. Bei Bechtle hingegen beobachtete der 39-Jährige stetiges Wachstum und eine Branche, die ständig in Bewegung ist. Das zog ihn an. Auch wenn er von IT nur verschwindend geringe Ahnung hatte, versuchte er sein Glück und bewarb sich. Kurze Zeit später startete er im Account Management. Seinen Wunsch, Führung zu übernehmen, äußerte er hier so früh er konnte – noch in seiner Probezeit. Und so wurde er 2014 Teamleiter, und 4 Jahre später regionaler Vertriebsleiter. Als Teilnehmer im Bechtle General Management Program (GMP), ein Entwicklungsprogramm, das Führungskräfte auf Top-Managementpositionen vorbereitet, rückte das nächste Level in greifbare Nähe: 2020 wurde er in die Geschäftsleitung von Bechtle direct Neckarsulm berufen. Wenige Monate später übernahm er die Geschäftsführung. In zwei Worten: immer geradeaus. 

Ein Quereinsteiger im Netzwerk „One Bechtle“.

Dass er eines Tages an der Spitze eines 260-köpfigen Teams stehen würde, war die meiste Zeit seines Bechtle Jahrzehnts jedoch „völlig utopisch, gerade als Quereinsteiger“, sagt Alexander Schweitzer. Doch seine Strategie ging auf: Er versuchte stets, sich fachlich möglichst breit aufzustellen und „mitzunehmen, was geht“. Auf der Suche nach Austausch nutzte er das große Netzwerk der Bechtle Gruppe. Ein Mit- und Füreinander im Berufsalltag und damit das Prinzip „One Bechtle“, das die rund hundert Bechtle Gesellschaften verbindet, waren ihm von Anfang an wichtig. „Du schaust einfach, dass du deine aktuelle Position voll ausfüllst, einen guten Job machst, und dann wird der nächste Schritt möglich“, sagt er. 

Diese Strategie funktioniere aber nicht in jedem Unternehmen. „Von Anfang an mitgestalten und gemeinsam mit dem Arbeitgeber wachsen, das geht bei Bechtle, aber sicher nicht überall.“ Genau das habe ihm an anderer Stelle gefehlt. Doch es gehöre selbstverständlich auch immer ein Quäntchen Glück dazu. „Ich war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort – und dank des GMP und toller Mentoren, die mich begleitet haben, bereit, die Herausforderung anzunehmen. Dafür bin ich sehr dankbar.“

„Es geht um Menschen, die mit Menschen zusammenkommen.“

Als den wichtigsten Punkt in guter Führung nennt Alexander Schweitzer Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern, auch in herausfordernden Zeiten. Wer in seinem Leben vielfältige Erfahrungen mit Menschen gemacht habe, egal ob im Privaten oder Beruflichen, habe hierbei einen entscheidenden Vorteil. „Und wo erhält man die besser, als im sozialen Bereich? Egal, ob Ergotherapie oder IT, ob Teamleitung oder Geschäftsführung – es geht um Menschen, die mit Menschen zusammenkommen“, sagt er.

Dieses Selbstverständnis durfte sich jedoch erst über die Jahre entwickeln: Nicht selten war sich Alexander Schweitzer in Gesprächssituationen unsicher, ob er von seiner fachfremden Vorgeschichte erzählen sollte, denn „man könnte das ja auch negativ auslegen“. Heute aber blickt er mit Stolz auf die kuriose Kurve. Wer weiß? Vielleicht wäre es ohne sie nie zu der steilen Geraden gekommen.

CHRISTIAN DEPPISCH – DER ZUKUNFTSPLANER.

„Wir werden mit Smart Devices, wie z. B. Smart Glasses, Smart Gloves sowie Robotern arbeiten und einen hohen Grad an Automatisierung erreichen“, sagt Christian Deppisch, wenn er an das Jahr 2030 denkt. Er ist Innovationsmanager bei Bechtle. Seine Heimat ist die Logistik. Sein Job die Zukunft.

NICOLE DÖRR: VOLLZEIT. AUSZEIT. TEILZEIT. VOLLZEIT. TEAMLEITUNG.

Nicole Dörr schreibt seit 1991 eine Bechtle Erfolgsgeschichte. Ihre Karriere beginnt zu einer Zeit, in der das Unternehmen zirka 50 Mitarbeiter hat – und führt sie über Stationen in Freiburg und Stuttgart 2002 zurück zu Bechtle. Ihr Motto: „Move and the way appears.“

MATTHIAS DRESCHER: VOM AZUBI ZUM GESCHÄFTSFÜHRER.

Als sich Matthias Drescher bei Bechtle bewirbt, läuft es nicht nach Wunsch. Aber es öffnet sich eine andere Bechtle Tür. Der Start einer  Karriere, die ihren vorläufigen Höhepunkt am 10. Juni 2016 erlebt – der ehemalige Azubi wird Geschäftsführer von Bechtle ÖA direct.

MELANIE SCHÜLE: QUEREINSTEIGERIN WIRD GESCHÄFTSFÜHRERIN.

Gemeinsam Ziele erreichen, das Unmögliche möglich machen, da anfangen, wo andere aufhören, das sind Eigenschaften, die Melanie Schüle auszeichnen. 
Ihr Weg bei Bechtle begann als Quereinsteigerin. Nun ist sie Geschäftsführerin von Bechtle Clouds.

HARALD LORCH – MEHR ALS EIN HALBES LEBEN BECHTLE.

Harald Lorch ist ein Mann der allerersten Bechtle Stunde. Vor ihm gab es bei Bechtle nur die Gründer – Professor Klaus von Jan, Gerhard Schick und Ralf Klenk sowie Günter Weber und Rose von Jan.  Er ist die Nummer Drei. Kürzlich feierte er sein 35. Dienstjubiläum …