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Umwelt.

Bechtle setzt auf regenerative Energien.

150 Millionen Kilometer liegen hinter den Sonnenstrahlen, ehe sie auf die Dächer der Bechtle Konzernzentrale in Neckarsulm treffen. Die von insgesamt 5.285 Solarmodulen produzierte Energie liefert nicht nur Strom für die Bürogebäude, sondern auch für eine der größten Stromtankstellen Deutschlands. Den vorerst letzten Abschnitt der Fotovoltaikanlage nahm Bechtle 2018 in Betrieb. Ergänzt wird die regenerative Energiegewinnung auf dem Gelände der Konzernzentrale durch zwei Geothermiefelder. Deren Erweiterung erfolgt bereits 2019.

Seit dem Bezug der Bechtle Unternehmenszentrale in Neckarsulm im Jahr 2004 wurden Büro- und Logistikfläche in mehreren Bauabschnitten erweitert und jeweils um Fotovoltaikanlagen ergänzt. Im März 2016 rückten erneut Bagger an. Die Besonderheit hier: regenerative Energie vom Dach bis zum Fundament. Denn neben der Fotovoltaikanlage auf der Dachfläche entstand unter dem Anbau mittels 72 Bohrungen in 48 Meter Tiefe ein Geothermiefeld, das die Logistikzentrale mit Wärme im Winter und Kühlung im Sommer versorgt. Ein Jahr später, 2017, wurde das Energiekonzept beim Bau des modernen Mitarbeiterparkhauses übernommen. Es entstand ein zweites Geothermiefeld mit 110 Bohrungen, dessen Energieertrag für die Bürogebäude genutzt wird.

 

Die auf dem Dach des Parkhauses installierte Fotovoltaikanlage erbringt eine Leistung von maximal 525 Kilowatt-Peak (kWp) und versorgt eine der größten Stromtankstellen Deutschlands. Die 50 Ladestationen der E-Tankstelle sind im Untergeschoss des 1.574 Stellplätze umfassenden Parkhauses integriert. „Mittelfristig soll der Anteil der Dienstfahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieb steigen. Um die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte zu unterstützen, wurde das Parkhaus bereits als Stromtankstelle ausgelegt“, erklärt Uli Drautz, Leiter Konzerncontrolling der Bechtle AG. Jeweils bis zu 22 kW Ladeleistung erbringen die Ladesäulen. Die Starkstromtechnik der Säulen wurde platzsparend in Schaltschränken in zentralen Technikräumen zusammengefasst. Werden die Ladepunkte nicht benutzt, sind sie spannungsfrei, das erhöht die Sicherheit.

 

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„Neu ist, dass wir mit einem Lademanagement die Energieströme gezielt leiten können. So können wir die Ladepunkte unterschiedlich priorisieren“, erklärt Bernd Britsch, Umweltbeauftragter der Bechtle AG. Bleiben die Sonnenstrahlen hinter Wolken verborgen, wird bedarfsgerecht Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen.

 

14,9 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs kann Bechtle am Konzernsitz aus erneuerbaren Energien decken. So kann bei optimalen Bedingungen allein die Fotovoltaikanlage mit einer Nennleistung von über 1.347 kWp einen Energieertrag von rund 1.282.500 kWh pro Jahr erreichen, was etwa 676 Tonnen CO2 einspart. Ins öffentliche Stromnetz eingespeist, kann damit rein rechnerisch der Jahresstrombedarf von 321 Vierpersonenhaushalten gedeckt werden. Die Investitionen in regenerative Energiequellen zahlen sich auch an einigen Standorten für Bechtle bereits aus. So reicht am Standort in Gaildorf die Energie aus der Erde für die gesamte Heiz- und Kühlleistung aus. Außerdem gibt es noch Geothermieanlagen an den Standorten in Karlsruhe und Freiburg im Breisgau.

 

Ziel ist es, bei neuen Bauvorhaben sowohl am Konzernsitz als auch an anderen Standorten den Anteil regenerativ erzeugter Energie weiter zu steigern.

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