Mann mit Headset spricht bei Podiumsdiskussion vor dunklem Hintergrund und mehreren Wassergläsern

Beim automotiveIT Kongress 2026 in Ingolstadt diskutierten CIOs, IT-Führungskräfte und Technologieexpert:innen aktuelle Strategien, Projekte und Zukunftsthemen der Automobilindustrie.  

Uwe Burk, Bereichsvorstand PLM, Engineering & Manufacturing bei Bechtle, sprach mit Christian Vogt, Vice President EMEA North bei Fortinet und Pascal Nagel, Chefredakteur von automotiveIT, über eben diese Herausforderungen, die auch in der vorgelegten Studie zu Tage treten.  

Bechtle ist seit Jahren ein wichtiger IT-Partner der Automobilindustrie. Das belegt auch das aktuelle Ranking der größten IT-Dienstleister der deutschen Automobilindustrie – dort steht Bechtle mit einem Umsatz von 683 Millionen Euro auf Rang sechs. 

 

Bild: Uwe Burk, Bereichsvorstand PLM, Engineering & Manufacturing bei Bechtle

Menschen in moderner Konferenzumgebung beim Netzwerken und Austausch während einer Veranstaltung

Die Branche sucht keine neuen Technologien, sondern neue Fähigkeiten.

Die Automobilindustrie steht vor vielfältigen Herausforderungen: Sie befindet sich gleichzeitig mitten in der Elektrifizierung, dem Übergang zum Software-defined Vehicle, dem KI-Zeitalter und einer Phase hoher geopolitischer Unsicherheit. In dieser Situation besteht der Engpass nicht in der Verfügbarkeit neuer Technologien, sondern darin, Cloud-Plattformen, KI-Werkzeuge und Security-Lösungen in organisatorische Wirkung zu übersetzen. 

Aus den Interviews kristallisieren sich drei zentrale Zukunftsfragen heraus: 

  • Wie entsteht aus Technologien, Daten, Plattformen und Organisationen ein leistungsfähiges Gesamtsystem? 

  • Wie organisieren Unternehmen die Zusammenarbeit von Menschen und KI? 

  • Wie lässt sich eine durchgängige Next-Generation-Security über IT, OT und Fahrzeugwelten hinweg etablieren? 

Ein Befund ist klar: KI entwickelt sich zum dominierenden Zukunftsthema der Branche. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Cybersecurity, Governance und digitale Souveränität. Besonders deutlich wird dies bei Software-defined Vehicles: Mit jedem zusätzlichen Software-Feature wachsen die Anforderungen an Datenqualität, Update-Fähigkeit, Sicherheitsarchitekturen und organisatorische Zusammenarbeit.  

Für Bechtle als IT-Partner der Automobilindustrie bedeutet Digitalisierung deshalb weit mehr als die Einführung einzelner Technologien. 

Strategischer Fokus:
  • Integration von IT, OT und Engineering 

  • Sicherer Einsatz von KI und agentischen Systemen 

  • Datenqualität und Governance als Basis für KI 

  • Cybersecurity über den gesamten Lebenszyklus digitaler Produkte 

  • Skalierbare Plattform- und Cloud-Architekturen 

Menschen im Gespräch auf einer Fachmesse zu IT-Lösungen im Automotive-Bereich mit Informationsdisplays im Hintergrund

Relevanz für CIOs und IT-Verantwortliche.

Für CIOs und IT-Verantwortliche der Automobilindustrie wird die Fähigkeit zur Integration zunehmend zum Wettbewerbsfaktor.

Gefragt sind Architekturen, die Daten, Anwendungen, Produktionssysteme und Sicherheitskonzepte nahtlos verbinden. Bechtle unterstützt Unternehmen dabei, skalierbare Plattformen aufzubauen, KI sicher einzusetzen und Cyberresilienz entlang der gesamten digitalen Wertschöpfung zu stärken.