Elisabeth L’Orange: „Die Zeit des Experimentierens ist vorbei.“
Niemand möchte mehr mit offensichtlichen KI-generierten Inhalten geflutet werden, sagt Elisabeth L’Orange. An konkreten Beispielen aus Banking, Kundenservice und Marketing zeigt die KI-Unternehmerin, -Forscherin und Mitbegründerin von Oxolo, warum das größte Potenzial von KI häufig dort liegt, wo Kunden sie gar nicht wahrnehmen: in Prozessen und im Backend. Dafür müssen Unternehmen jetzt die Pilotphase hinter sich lassen und den Wert von KI anhand klarer Kennzahlen statt auf Basis von Emotionen bewerten.
Elisabeth L’Orange ist KI-Unternehmerin, Forscherin und Expertin für datengetriebene Geschäftsmodelle. Als Mitgründerin des KI-Start-ups Oxolo war sie an der Entwicklung einer Plattform für KI-gestützte Videoproduktion beteiligt - ein Projekt, das mit 13 Millionen Euro Series-A-Finanzierung zu den Erfolgsmodellen der deutschen Tech-Szene zählt. Heute begleitet sie Unternehmen bei ihrer KI- und Datentransformation und beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie Unternehmen KI sinnvoll einsetzen, skalieren und in ihre Prozesse integrieren können. Darüber spricht sie auch in ihrem Podcast Tech & Tales.
In der aktuellen Folge des IT-Zukunftspodcasts Basis 108 spricht Elisabeth L’Orange mit Tech-Journalistin Svea Eckert über erfolgreiche KI-Anwendungsfälle, das Phänomen „Brain Fry“ und darüber, wie Unternehmen organisatorisch aufgestellt sein müssen, damit KI-Projekte langfristig erfolgreich werden.
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Die Zeit des Experimentierens ist vorbei. Unternehmen müssen zusehen, dass sie Ernsthaftes berechnen. Hinter jeder KI-Automatisierung sollten ein Business-Case beziehungsweise KPIs stehen.
Elisabeth L’Orange