Herausforderung.
Seit Anfang 2026 ist der elektronische Rechtsverkehr für den Austausch mit den Gerichten verpflichtend. Auch die sächsische Justiz arbeitet zunehmend mit der elektronischen Akte (eAkte). Damit die Beschäftigten ihre digitalen Dokumente besser bearbeiten können, wollte die LIT die bereits mit zwei Bildschirmen ausgestatteten Arbeitsplätze in Gerichten und Behörden um einen dritten ergänzen. Entscheidend war dabei das einheitliche Gesamtbild: Alle drei Monitore sollten hinsichtlich Alter, Technik und Farbe möglichst zusammenpassen. Doch insgesamt waren sechs verschiedene Monitortypen im Einsatz. Die LIT wollte diesen Bestand möglichst weiterverwenden und nur so viele neue Geräte wie nötig beschaffen. Dafür mussten die jeweils möglichen Kombinationen ermittelt und an den 25 Standorten zusammengestellt werden, ohne die laufenden Abläufe der Justiz zu beeinträchtigen.
Wir sind sehr zufrieden damit, wie reibungslos Bechtle die Arbeitsplätze neu zusammengestellt hat und wie flexibel das Team dabei vorging. Selbst wenn sich aufgrund der Gerichtsabläufe kurzfristig Änderungen ergaben, wurde der Zeitplan eingehalten. Bechtle ging stets auf unsere Terminwünsche ein und organisierte den Rollout so, dass der Arbeitsablauf unserer Mitarbeitenden so wenig wie möglich beeinträchtigt wurde.
Anja Bjørndal-Pedersen, Abteilungsleiterin, Leitstelle für Informationstechnologie der sächsischen Justiz
Lösung.
Anhand der Bestandslisten der LIT analysierte Bechtle jeden Standort einzeln. Welche Geräte waren vorhanden? Und wie ließen sie sich sinnvoll kombinieren? Das Team sortierte die sechs unterschiedlichen Typen nach Aussehen und Leistung und ordnete sie den jeweiligen Arbeitsplätzen zu. Erst dann ergab sich, wie viel neue Hardware tatsächlich noch benötigt wurde. Auf dieser Grundlage plante Bechtle alle notwendigen Anfahrten und stimmte die Termine mit den Standorten ab. Vor Ort übernahmen jeweils zwei Techniker:innen. Sie stellten die vorgesehenen Geräte zusammen, montierten passende Schwenkarme und setzten die Hardware auf ihre Werkseinstellungen zurück, um die Darstellung anzugleichen. Auch die eventuell nötige Neuverkabelung übernahm Bechtle. Nach der Funktionsprüfung dokumentierte Bechtle jeden Arbeitsplatz und inventarisierte ihn für die Behörde. Nicht mehr benötigte Geräte kamen in die dafür vorgesehenen Lagerräume der sächsischen Justiz. Wich die Situation vor Ort von der Bestandsliste ab, reagierte das Rollout-Team direkt: Arbeitsplatz verlegt? Mehr oder weniger Geräte vorhanden? Dann stellte Bechtle die Kombination neu zusammen oder griff auf Reservegeräte zurück. In zweiwöchigen Abstimmungen klärten die LIT und Bechtle diese Änderungen und koordinierten den weiteren Rollout. So rollte Bechtle mehr als 550 Devices an 25 Standorten aus – und das in der vorgesehenen Zeit von zwei Monaten.
Vorteile/Nutzen.
- Mehr Platz für die eAkte: Durch weitere Hardware-Ausstattung an den bereits vorhandenen Arbeitsplätzen.
- Ressourcenschonend: Durch die gezielte Weiterverwendung geeigneter Bestandsgeräte.
- Lückenlose Inventarisierung: Ordnet die eingesetzten Geräte eindeutig Gebäude, Raum und Arbeitsplatz zu.
- Einheitliche Arbeitsplätze: Mit drei hinsichtlich Aussehen und Leistung aufeinander abgestimmten Geräten.
- Rollout im Zeitplan: Durch bei Bechtle eingespielte Logistik und genaue Kenntnis der Justizstandorte.
- Flexibler Rollout: Fängt kurzfristige Änderungen vor Ort mit Reservegeräten direkt auf.