Herkömmliche Videokonferenzkameras haben gegenüber persönlichen Meetings eine Schwäche: Während Personen im Raum das Gespräch intuitiv verfolgen können, sehen Remote-Teilnehmende häufig nur eine statische Gesamtansicht des Raums. Das will Logitech mit seinen KI-Kameras „Rally AI Camera” und „Rally AI Camera Pro” ändern. Auf der Fachmesse Integrated Systems Europe (ISE) in Barcelona hat der Hersteller seine neue Kameraserie für Konferenzräume vorgestellt – mit integrierter KI, die automatisch erkennt, wer spricht und welche Perspektive gerade sinnvoll ist.

KI übernimmt die Kameraregie.

Die neue Kamerageneration nutzt Logitechs KI-basierte Framing-Technologie RightSight 2. Diese erkennt alle Personen im Raum und richtet den Bildausschnitt automatisch auf die jeweiligen Gesprächspartner aus, die sich bewegen oder sprechen. Statt eines fixen Bildes entsteht so eine Art selbstständige Kameraregie, die zwischen Gruppenansicht und Sprecheraufnahme wechseln kann. Das macht Meetings auch am Bildschirm dynamischer und lebendiger, ohne dass jemand die Kamera manuell steuern muss. Perfekt also für die hybride Zusammenarbeit, bei der Meetings teils vor Ort und teils per Videokonferenz stattfinden.


Zwei Modelle für unterschiedliche Situationen.

Logitech Rally AI Camera

Logitech Rally AI Camera

Auf der ISE 2026 stellte Logitech auf seinem die Massen anziehenden Messestand zwei Varianten der KI-Kameras vor. Auf den ersten Blick waren sie dort kaum auszumachen, denn die Rally AI Camera lässt sich auch in die Wand integrieren. Sie verschwindet dadurch optisch nahezu im Raum. Dennoch deckt sie grössere Meetingräume ab und erfasst mit ihrem 1-Zoll-Bildsensor und dem speziell entwickelten Objektiv ein weites Sichtfeld von rund 115 Grad. Selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen gibt sie den Raum in hoher Bildqualität wieder.

Logitech Rally AI Camera Pro

Logitech Rally AI Camera Pro


Die Rally AI Camera Pro ist hingegen perfekt für komplexere Räume geeignet. Sie kombiniert mit ihrem Dual-Camera-System eine Weitwinkelkamera, die den gesamten Raum im Blick behält, mit einer zweiten optischen Kamera mit 15-fach Hybrid-Zoom. Letztere kann gezielt Sprecher oder Details heranholen. Diese Kombination ermöglicht eine deutlich dynamischere Bildführung, die eher an eine kleine Live-Produktion erinnert als an klassische Konferenztechnik. Ein weiterer Pluspunkt: Beide Geräte lassen sich über die Geräteverwaltung Logitech Sync überwachen und administrieren.


Integration in herkömmliche Meetingplattformen.

In den Beispielräumen auf dem Messestand von Logitech konnten Besucher jedoch nicht nur live beobachten, wie die Kameras Sprecher erkennen, die Perspektive wechseln und verschiedene Bildausschnitte erzeugen. Die Geräte zeigten auch, wie sich ihre KI-Funktionen nahtlos in bestehende Videokonferenzplattformen integrieren lassen. Beide neu vorgestellten Modelle werden über USB einfach angeschlossen und lassen sich dann in gängige Collaboration-Umgebungen wie Microsoft Teams oder Zoom einbinden. Die KI-Funktionen sind damit direkt innerhalb der gewohnten Meeting-Software nutzbar. Sobald eine Konferenz startet, erkennt das System automatisch alle Personen im Raum und passt den Bildausschnitt entsprechend an. Zusätzliche Software oder eine separate Steuerung sind dafür nicht notwendig. Damit bleibt die Bedienung für Nutzer weitgehend unverändert, während die Kamera im Hintergrund ihre Bildanalyse ausführt. Das erleichtert IT-Abteilungen die Integration in bestehende Meetingräume, da sich die Geräte ohne grössere Anpassungen in vorhandene Videokonferenzlösungen einfügen.

Marktstart im Jahr 2026.

Die Markteinführung der beiden neuen KI-Kameras ist für das Jahr 2026 geplant. Während die Rally AI Camera Pro bereits im Frühjahr von Logitech angekündigt wurde, soll die Rally AI Camera erst im Sommer folgen. Beide Modelle richten sich an Unternehmen, die ihre Videokonferenzen nicht nur stärker automatisieren, sondern auch natürlicher erscheinen lassen wollen, um sich so noch stärker an reale Meetings anzunähern.

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem Magazin «Inside IT».