Bechtle akquiriert IT-Systemhaus PQR in den Niederlanden

  • Bechtle setzt Wachstumsstrategie im europäischen Markt fort
  • Erstes IT-Systemhaus außerhalb der DACH-Region akquiriert
  • Marktpräsenz in den Niederlanden deutlich ausgebaut

Neckarsulm, 9. Mai 2022 – Die Bechtle AG akquiriert mit der PQR B.V. in den Niederlanden ein seit 32 Jahren im Markt etabliertes IT-Systemhaus mit einem starken Kundenfokus im Public Sector und einem Kompetenzschwerpunkt im Bereich hybride Cloud-Umgebungen. Damit setzt Bechtle seine Akquisitionsstrategie konsequent um, die seit 2021 für das Segment IT-Systemhaus & Managed Services auch Standorte außerhalb der Region Deutschland, Österreich und Schweiz vorsieht. PQR wurde 1990 gegründet, beschäftigt 170 Mitarbeitende und hat seinen Sitz in Utrecht. Das Systemhausgeschäft umfasst den Verkauf von Hard- und Software, IT-Consulting sowie Managed Services und ist damit komplementär zu den bisherigen E-Commerce-Aktivitäten der Bechtle Gruppe in den Niederlanden, die ihren Fokus im Bereich Modern Workplace haben. PQR betreut insbesondere öffentliche Auftraggeber, aber auch Industriekunden. Der Umsatz betrug im zurückliegenden Geschäftsjahr rund 100 Millionen Euro. Die bisherige CEO Marijke Kasius bleibt ebenso wie der bisherige Managing Director Marco Lesmeister weiterhin in gleicher Verantwortung im Unternehmen. Auch der im Markt bestens bekannte Firmenname bleibt unverändert bestehen.

„Für uns bietet sich mit PQR eine sehr gute unternehmerische Chance, unser Vorhaben der strategisch sinnvollen weiteren Internationalisierung umzusetzen. In den Niederlanden sind wir bereits seit über zwei Jahrzehnten im Markt gefestigt, mit einem wettbewerbsstarken Systemhaus erschließen sich für uns nun weitere Wachstumspotenziale. Sie gemeinsam mit PQR zu realisieren, ist ein interessantes und erfolgversprechendes Vorhaben,“ sagt Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender, Bechtle AG.

PQR baut Marktpräsenz von Bechtle in den Niederlanden weiter aus

PQR entspricht in Organisation und Portfolio einem klassischen IT-Systemhaus und fügt sich damit nahtlos in die dezentrale, gleichzeitig vernetzte Aufstellung von Bechtle im Segment IT-Systemhaus & Managed Servces ein. Bisher ist Bechtle mit eigenständig geführten Gesellschaften an über 80 Systemhaus-Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. PQR erweitert somit unter dem Dach von Bechtle den etablierten regionalen Fokus um einen weiteren Ländermarkt. Marijke Kasius, CEO von PQR: „Der Zusammenschluss mit Bechtle ist eine gute Nachricht für unsere Kunden und für unser Team. Die Leistungen auf beiden Seiten ergänzen sich perfekt und ermöglichen uns, für unsere Kunden ein umfassendes Portfolio anzubieten. Nach unserer erfolgreichen Transformation und dem Ausbau unserer Service-Aktivitäten durch unser Team – und seit 2017 unterstützt durch unseren Investor Intersaction – freue ich mich sehr, dass PQR und Bechtle nun die Kräfte bündeln."

Bechtle mit über 700 Mitarbeitenden in den Niederlanden vertreten

In den Niederlanden ist Bechtle bereits seit 1998 mit den E-Commerce-Gesellschaften Bechtle direct, seit 2006 mit ARP und seit 2007 mit Buyitdirect tätig. Im zurückliegenden Jahr kam mit der Akquisition der Cadmes B.V. ein CAD/PLM-Spezialist dazu. Gemeinsam mit PQR bilden die Gesellschaften der Bechtle Gruppe in den Niederlanden nun eine Achse von Maastricht über Eindhoven, s’Hertogenbosch und Utrecht bis Hoofddorp nahe Amsterdam. Die Bechtle Gruppe beschäftigt damit in den Niederlanden nunmehr 715 Mitarbeitende. „PQR passt exzellent zu Bechtle. Eine tolle Erfolgsgeschichte mit vielen Parallelen zu Bechtle, ein komplementäres Portfolio zu unseren bisherigen Aktivitäten im interessanten niederländischen Markt und zwei Unternehmenskulturen, die keine Mühe haben werden, zusammenzufinden und sich gegenseitig zu bereichern,“ so Konstantin Ebert, Bereichsvorstand Frankreich, Benelux und Großbritannien, Bechtle E-Commerce Holding AG.

Die Akquisition von PQR steht noch unter dem Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmigung. Über Konditionen und Kaufpreis wurde wie üblich Stillschweigen vereinbart.

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