Bechtle zeigt auch 2021 eine starke Entwicklung

  • Umsatz steigt um mehr als 7 %
  • EBT klettert um circa 18 % auf etwa 320 Mio. €
  • 700 Mitarbeitende mehr

Neckarsulm, 10. Februar 2022 – Die Bechtle AG hat auch im Geschäftsjahr 2021 ihren Erfolgskurs entschlossen weiterverfolgt, trotz der erheblichen Lieferprobleme in der IT-Industrie. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz weitestgehend organisch mit über 7 % auf rund 6,25 Mrd. €, nach 5,82 Mrd. € im Vorjahr. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende mit einem historischen Höchstwert von rund 1,8 Mrd. € circa 80 % über Vorjahr. Das Vorsteuerergebnis wuchs um rund 18 % auf circa 320 Mio. €. Die EBT-Marge beläuft sich damit voraussichtlich auf rund 5 %. Zum 31. Dezember 2021 beschäftigte Bechtle mit 12.880 Mitarbeitenden insgesamt 700 Menschen mehr als im Vorjahr (12.180).

Bechtle wird im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 seine Bilanzierungsmethode beim Handel mit Standardsoftwarelizenzen umstellen. Danach werden erhebliche Teile der auf diese Geschäfte entfallenden Umsätze nicht mehr komplett, sondern nur noch in Höhe der erzielten Bruttomarge ausgewiesen. Das eigentliche Geschäftsvolumen, insbesondere aber die Erträge der Bechtle Gruppe bleiben davon unberührt. Die ausgewiesene Marge steigt dadurch spürbar.

Die Bechtle AG wird die vollständigen und geprüften Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2021 am Freitag, 18. März 2022 veröffentlichen.


NB: Im Geschäftsbericht 2020 und dem Halbjahresbericht 2021 hat Bechtle erläutert, dass es bezogen auf den Umsatzausweis beim Handel mit Softwarelizenzen unterschiedliche Auslegungen gibt. Bechtle wird nun im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 die Bilanzierungsmethode beim Handel mit Standardsoftwarelizenzen umstellen. Hintergrund ist, dass zwischenzeitlich eine Konkretisierung der entsprechenden Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) durch das IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) stattgefunden hat. Vor diesem Hintergrund hat Bechtle eine Neubeurteilung vorgenommen. Soweit Bechtle nach dieser neuen Beurteilung der Anwendung von IFRS 15 bei Umsätzen mit Standardsoftwarelizenzen als so genannter „Agent“ und nicht als „Prinzipal“ zu qualifizieren ist, wird Bechtle den Umsatz mit Standardsoftwarelizenzen nicht mehr komplett, sondern nur noch in Höhe der erzielten Bruttomarge ausweisen. Der Umsatzausweis im Berichtsjahr ändert sich infolgedessen voraussichtlich in einer Größenordnung von rund 930 Mio. €. Das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2021 wird nach dieser Umstellung voraussichtlich bei rund 5 % liegen. Hintergrund für diesen Unterschied im Vergleich zur Entwicklung des Geschäftsvolumens ist vor allem das überaus starke Wachstum unserer Gesellschaft Bechtle Clouds, deren Umsätze wir künftig zu einem Großteil als Agent klassifizieren und daher nicht mehr in gewohnter Höhe ausweisen. Bruttoergebnis, EBIT und EBT sind von dieser Änderung nicht betroffen, was zu spürbar höheren Margen führen wird. So wird die EBT-Marge 2021 nach der neuen Bilanzierungslogik bei ca. 6 % liegen.

Weitere Informationen zu dieser Thematik finden Sie unter bechtle.com/ifrs15


 

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Dr. Thomas Olemotz
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