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Spital Uster - Spital Uster sorgt für mehr Flexibilität und Benutzerkomfort am digitalen Arbeitsplatz.

Das Spital Uster ist das vernetzte und leistungsfähige Diagnose- und Therapiezentrum des Zürcher Oberlandes und des Glattales. Mit einem gut ausgebildeten Ärzte-, Therapeuten- und Pflegeteam sowie einer modernen Infrastruktur stellt die Einrichtung die medizinische Grundversorgung für 172.000 Menschen sicher. Jährlich werden über 60.000 stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten behandelt, gepflegt und betreut. Zudem erblicken jedes Jahr bis zu 900 Säuglinge im Spital Uster das Licht der Welt. Mit rund 1.300 Mitarbeitenden ist das Spital heute der grösste Arbeitgeber der Stadt Uster.

 

Projektdaten.

Logo Spital Uster
  • Server & Storage
  • Virtualization
  • Pharma / Gesundheitswesen
  • 250 > 1.500 Mitarbeiter

Herausforderung.

Die Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltungsmitarbeiter des Spital Uster nutzen für ihre täglichen Aufgaben eine Vielzahl von IT-Anwendungen – vom zentralen Krankenhausinformationssystem bis hin zu speziellen Applikationen für die Physiotherapie. Arbeitsabläufe werden damit optimiert und die Qualität der Patientenversorgung weiter verbessert. Die IT-Abteilung unterstützt jeden Mitarbeiter im Alltag so gut wie möglich. Allerdings wurde die Digitalisierung von Arbeitsprozessen zunehmend von der vorhandenen IT-Umgebung, insbesondere der Fat Clients, ausgebremst. Viele PCs boten nicht mehr genügend Performance für neueste Anwendungen, lange An- und Abmeldezeiten verzögerten den Gerätewechsel und ein IT-Zugriff von ausserhalb des Spitals war nur sehr eingeschränkt möglich. Das Spital Uster wollte daher die rund 800 IT-Arbeitsplätze modernisieren. Das Ziel: flexible Zugriffsmöglichkeiten für die Anwender mit möglichst geringem Administrationsaufwand.

Lösung.

Im Rahmen einer Ausschreibung suchte das Spital Us- ter nach einer klassischen Virtual Desktop Infrastructure (VDI). Bechtle empfahl dem Spital Uster allerdings eine Hosted Desktop Infrastructure (HDI) auf Basis von Citrix Virtual Apps and Desk- tops und HPE Moonshot. Alle Komponenten für die zentrale Be- reitstellung von Desktops und Applikationen sind damit in einem schlüsselfertigen All-in-One-System integriert. HPE Moonshot bietet in einem kompakten Gehäuse Platz für 45 Server-Cartrid- ges. Die Workloads laufen dort direkt auf Bare-Metal-Hardware und verbessern Benutzerdichte, Performance und Energiebedarf. Mit Citrix Virtual Apps and Desktops arbeiten rund 20 Benutzer gleichzeitig auf einer Server-Cartridge. Integrierte Grafikprozes- soren sorgen für die performante Ausführung grafikintensiver Anwendungen. Der Stromverbrauch pro Arbeitsplatz ist dabei minimal: Die Moonshot-Architektur zeichnet sich durch eine hohe Energieeffizienz aus – und auf Client-Seite werden sparsame Thin Clients eingesetzt. Gleichzeitig ist die IT weniger komplex, da sie keine Virtualisierungsschicht oder separaten Storages verwalten muss. Citrix-Infrastrukturkomponenten wie Provisioning Services und Lizenz-Server sind ebenfalls direkt in die Moonshot-Architek- tur integriert.

 

Nach einem ersten Test auf einer Pflegestation sowie bei weiteren Benutzern entschied sich das Spital Uster, das neue Workspace- Konzept flächendeckend auszurollen und zwei Moonshot-Systeme für einen möglichst hochverfügbaren Betrieb zu installieren. Ärzte

 

und Pflegekräfte können sich jetzt mit der Citrix Workspace App an den HP Thin Clients oder jedem anderen Endgerät anmelden und haben sofort Zugriff auf ihren Desktop mit allen Applikationen. Die ebenfalls integrierte berührungslose Authentifizierungslösung auf Basis von Imprivata OneSign vereinfacht die Anmeldung per Mitar- beiter-Badge. Die Benutzer-Session bleibt auf den Citrix-Servern stets geöffnet und folgt dem Anwender an jeden Ort. Und das bei bester Performance der zentral bereitgestellten Applikationen. Der Zugriff auf die Applikationen wird über AppLocker und weitere Gruppenrichtlinien von Microsoft gesteuert. Microsoft App-V weist die Anwendungspakete den jeweiligen Benutzer-Sessions zu.

 

Die IT hat damit volle Kontrolle und kann die Moonshot-Hardware im Rechenzentrum einfach administrieren. Server-Cartridges und andere Komponenten lassen sich einfach im laufenden Betrieb austauschen. Erweiterungen sind so jederzeit möglich. Der Citrix Director zeigt den IT-Mitarbeitern zudem den Zustand der Infra- struktur und erleichtert es, Probleme in User-Sessions zu identi- fizieren und zu beheben.

Vorteile/ Nutzen.

Die Spitalleitung begrüsst, dass nicht nur flexible Zugriffsmöglichkeiten geschaffen wurden, sondern auch einheitliche Standards für Sicherheit und Datenschutz. Jeder An- wender meldet sich mit seinem persönlichen Badge an – und die Session wird nach wenigen Minuten automatisch gesperrt, wenn er den Arbeitsplatz wieder verlässt. Umfassend abgesichert ist auch der Remote-Zugriff auf die interne IT. Via Citrix Gateway können Ärzte im Bereitschaftsdienst von zu Hause verschlüsselt auf ihren Benutzerarbeitsplatz zugreifen. Patientendaten können so weder im Home Office ausgedruckt noch lokal gespeichert werden. Datensicherheit ist auch beim Einsatz mobiler Endgerä- te sichergestellt. Einige Mitarbeiter des Spitals nutzen iPads und iPhones, um auf ihre E-Mails, Termine und Anwendungen zuzu- greifen. Die IT-Organisation verwaltet diese Geräte mit Citrix End- point Management und stellt damit sicher, dass die Anwender nur freigegebene Apps installieren können. Anwendungen wie der E- Mail-Client Citrix Secure Mail laufen zudem in geschützten Con- tainern auf dem Mobilgerät – strikt getrennt von den privaten Apps des Benutzers. Die IT-Verantwortlichen sehen sich dank Bechtle nun für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt.

Die Arbeitswelt im Spital wird in Zukunft noch digitaler und noch mobiler werden. Mit der Kombination von Citrix und HPE Moonshot können wir allen Benutzern flexible, ortsunabhängige Arbeitsplätze zur Verfügung stellen – und diese mit unserem kleinen IT-Team effizient managen.

Martin Hossli, Stellvertretender Leiter Informatik

Partner.

 

     

Ausführliche Referenz.