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PORR AG

Bauen in neuen digitalen Dimensionen.

Tablets statt Papier – so sieht die Zukunft am Bau aus. Was in weiten Teilen der Baubranche jedoch als „Zukunftsmusik" gilt, ist bei der PORR gelebter Alltag. Das Wiener Bauunternehmen setzt auf Digitalisierung. Bei Kalkulation, Angebotserstellung und der 3D-Modellierung von Plänen. Damit das funktioniert, braucht es leistungsstarke IT. Gemeinsam mit dem Bechtle IT-Systemhaus Österreich implementierte der Innovationsführer im Bau moderne HPE Moonshot Server im eigenen Rechenzentrum.

Projektdaten.

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  • Server & Storage
  • Fertigung / Prod. Gewerbe
  • Hewlett Packard Enterprise
  • > 1.500 Mitarbeiter
Ausgangssituation

„Die papierlose Baustelle ist unsere gemeinsame Vision in der PORR. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir auf eine hochmoderne IT-Infrastruktur und performante Systeme“, erklärt Markus Fandler, Leiter der Operativen IT bei der PORR. Seit mehr als zwei Jahren treibt er bei der PORR das Thema voran. Die PORR war eines der ersten Bauunternehmen weltweit, bei dem die Planer und Ingenieure gemeinsam auf virtuellen Desktops an Software-Modellen von Häusern, Tunneln oder Brücken arbeiteten. Building Information Modeling oder kurz BIM im Bau-Fachjargon.

 

Der Vorteil im Vergleich zu den klassischen grafischen Entwürfen auf CAD PCs liegt nahe: Die digital erstellten Pläne lassen sich gemeinsam bearbeiten und zentral speichern. Damit haben bei der PORR die oftmals auf unterschiedliche Standorte verteilten Teams jederzeit und unabhängig vom Gerätetyp Zugriff auf die aktuellste Version der Pläne. So können sie schnell auf Veränderungen und neue Gegebenheiten beispielsweise vor Ort auf der Baustelle reagieren.

Die Herausforderung: 3D-Modellierung braucht Leistung. Vor allem Rechenleistung. Doch gerade dort haperte es. Den bisherigen Servern im PORR-Rechenzentrum mangelte es an Performance und Skalierbarkeit. „Ein Zustand, den wir so nicht hinnehmen konnten“, beschreibt Gerald Partsch, Leiter IT-Infrastruktur und IT-Betrieb, weiter. Schließlich kosteten die Leistungslöcher und Aussetzer die Ingenieure nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.

Die papierlose Baustelle ist unsere Vision. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir auf eine hochmoderne IT-Infrastruktur und performante Systeme.

Lösung.

„Wir kennen die PORR und den innovativen Zugang des Unternehmens zu neuen Technologien. Daher war uns schnell klar, dass die HPE Moonshot Systeme die Anforderungen der PORR bestens erfüllen", erinnert sich Michael Schowald, Sales Manager bei Bechtle IT-Systemhaus Österreich.

 

Die Besonderheit: Die softwaredefinierte Hardware-Architektur ist speziell für rechenintensive Workloads und High-Performance-Computing ausgelegt. Genau, wie es bei der Verarbeitung von Baumodellen mit großen Datenmengen benötigt wird. Und vor allem läuft HPE Moonshot perfekt mit der Virtualisierungsplattform Citrix, die bei der PORR mit den Citrix Virtual Apps and Desktops dort bereits gute Dienste leistete. Oder kurz: Für die Power und Performance sollte HPE Moonshot, für die Virtualisierung von 3D-Anwendungen Citrix sorgen.

 

Gesagt, getan. Die Citrix-Plattform für das Building Information Modeling beim Bauunternehmen setzt nun auf 20 Moonshot 1500 Chassis mit insgesamt rund 600 HPE ProLiant m710x Server Blades mit je 64GB SSD HDD sowie 64GB RAM auf. Um die 580 CAD-User greifen über virtuelle Desktops auf die mit Intel Xeon Prozessoren bestückten Hochleistungsrechner und die dort zentral abgelegten Daten zurück.

 

Vorgehensweise.

Entscheidend für die PORR war die spezielle Vorleistung, in die das Bechtle IT-Systemhaus Österreich und HPE gingen. Die neuen Moonshot Server wurden so nicht nur als singuläre Teststellung implementiert, sondern in vollem Projektumfang mit allen technologischen Features. „Nach 90 Tagen hätten wir das gesamte System ohne Angabe von Gründen retournieren können. Dazu kam es aber nicht. Die HPE Moonshot Plattform hat gänzlich überzeugt", zeigt sich Markus Fandler begeistert.

 

Der Hintergrund ist einfach: Durch die Teststellung im Vollausbau konnte noch in der Trial-Phase auf die individuellen Wünsche der Ingenieure intensiv eingegangen werden. Hier und da wurden also Stellschrauben im System gedreht, ohne dass ein finanzielles Risiko eingegangen wurde. Das Ergebnis ist eine Rechenarchitektur, genau zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse der PORR.

 

Geschäftsnutzen.

Seit Mitte 2017 sind die neuen Systeme bei der PORR im Einsatz. Entsprechend zufrieden zeigt sich Markus Fandler. Dass die PORR durch die HPE Moonshot Server ihre Innovationsführerschaft in der Bauindustrie weiter ausgebaut hat, davon ist der Operative IT Leiter bei der PORR völlig überzeugt. „Unsere Ingenieure haben nun die technologische Basis, auf der sie effizient neue Bauwerke modellieren können. Das ist die Zukunft in der Baubranche – und was auch kommen wird, wir sind bereit."

Ausführliche Referenz.

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