Etikettendrucker
Optimieren Sie Organisation und Abläufe mit Etikettendruckern aus dem Bechtle-Sortiment.
Etikettendrucker unterstützen die Kennzeichnung von Waren, Produkten, Dokumenten und Inventar in unterschiedlichen Arbeitsbereichen. In Logistik und Versand kommen sie beispielsweise für Paketetiketten und Barcodes zum Einsatz, im Handel für Preis- und Produktetiketten und im Büro für die Beschriftung von Ordnern oder Regalen. Je nach Anwendung unterscheiden sich die Anforderungen an Druckverfahren, Druckqualität, Beständigkeit und Druckvolumen. Auch der stationäre oder mobile Einsatz spielt bei der Auswahl des passenden Etikettendruckers eine Rolle.
Gewicht
Druckbreite mm (bis zu)
Schriftbandbreite
Was ist ein Etikettendrucker?
Ein Etikettendrucker ist ein Drucker, der speziell für das Bedrucken von Etiketten und Kennzeichnungen ausgelegt ist. Je nach Gerät lassen sich damit beispielsweise Versand- und Adressetiketten, Barcodes, Produktkennzeichnungen oder Beschriftungen für Inventar erstellen. Etikettendrucker kommen unter anderem in Logistik, Handel, Fertigung, Gesundheitswesen und Büro zum Einsatz. Je nach Anwendung stehen unterschiedliche Bauformen und Druckverfahren zur Verfügung.
Top-Modelle.
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Brother QL-820NWBc erreicht mit 176 mm/s bis zu 110 Etiketten pro Minute und verarbeitet Etiketten bis 62 Millimeter Breite. Gespeicherte Vorlagen sind direkt am Gerät abrufbar. Dadurch arbeitet der Etikettendrucker ohne angeschlossenen Computer; USB, Bluetooth und WLAN verbinden ihn bei Bedarf mit anderen Geräten.
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Honeywell PM45A verarbeitet mit 350 mm/s Etiketten bis 114 Millimeter Breite und nimmt Rollen mit 213 Millimeter Außendurchmesser auf. Das verlängert die Arbeitsphasen zwischen Rollenwechseln. Der industrielle Etikettendrucker lässt sich direkt am Gerät bedienen und unterstützt für vorhandene Anwendungen unter anderem DPL und ZPLII.
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Zebra ZQ521d hält Vorlagen im internen Speicher bereit und verarbeitet Etiketten bis 113 Millimeter Breite. Der mobile Thermodirektdrucker besitzt Bluetooth und WLAN. Sein Akku versorgt ihn an wechselnden Orten, sodass für den Druck keine feste Stromverbindung benötigt wird.
Worauf es bei einem Etikettendrucker ankommt.
Bei 500 bis 1.000 Etiketten pro Tag passt das Druckvolumen zu einem Desktopdrucker. Ab 1.000 Etiketten pro Tag sind Industriedrucker ausgelegt. Bei kontinuierlichen Druckaufträgen verlängern große Etikettenrollen die Arbeitsphasen ohne Materialwechsel. Für dauerhafte Kennzeichnungen verlangt Thermotransfer ein zum Etikettenmaterial passendes Farbband. Kurzlebige Aufdrucke benötigen diese zusätzliche Verbrauchskomponente beim Thermodirektdruck nicht. Mobile Geräte verarbeiten Etikettenbreiten von 57 bis 113 Millimeter. Damit begrenzen sie zugleich die möglichen Formate unterwegs. Vorhandene Anwendungen geben häufig die Druckersprache vor. Eine ZPL-Anwendung benötigt deshalb ZPL-Unterstützung, während für DPL dieselbe Sprachanforderung gilt. Die kleinste Schrift bestimmt die erforderliche Druckauflösung mit. Je nach Feinheit liefern 300 oder 600 dpi die benötigten Details, während die Druckbreite den Platz für Text und Barcodes begrenzt.
Highlights des Etikettendruckers.
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Das Druckaufkommen bestimmt die passende Bauform. Desktopdrucker bewältigen 500 bis 1.000 Etiketten pro Tag, während Industriedrucker für mindestens 1.000 Etiketten pro Tag ausgelegt sind.
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Die Auflösung beeinflusst feine Details. 203 dpi reichen für einfache Etiketten; 300 dpi unterstützen kleine Texte und feine Barcodes.
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Große Rollen enthalten mehr Etiketten. Dadurch sinkt die Zahl der Unterbrechungen für Rollenwechsel bei höherem Druckaufkommen.
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Bluetooth unterstützt mobilen Etikettendruck per App. USB verbindet entsprechend ausgestattete Drucker direkt mit dem PC.
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Thermotransferdruck schafft haltbare Kennzeichnungen. Dazu müssen Farbband und Etikettenmaterial für die benötigte Beständigkeit zusammenpassen.
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Inkjet-Etikettendrucker verarbeiten Inkjet-Papier oder Inkjet-Folie. Darauf entstehen farbige Logos, Bilder und Grafiken für Verpackungen und Produktetiketten.
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Beschriftungsgeräte arbeiten mit Schriftbandkassetten. Damit lassen sich Ordner, Schränke und Aufbewahrungsboxen beschriften, teilweise direkt über eine Tastatur.
Hersteller, Marken und Serien.
Die Hersteller führen Serien für stationäre, industrielle und mobile Aufgaben. Zebra ordnet die ZD-Reihe dem Desktopdruck zu, darunter ZD421 und ZD621. Zur industriellen ZT-Reihe gehört der ZT411, während die ZQ-Reihe mobil arbeitet. Honeywell führt die industrielle PX-Reihe sowie mobile Geräte der RP-Reihe und Lynx 3. Brother verbindet QL-Reihe und TD-Reihe mit den Beschriftungsgeräten P-touch. Bei der Marke Dymo steht LabelWriter für Etikettendrucker; LabelManager, Rhino und LetraTag übernehmen Beschriftungsaufgaben. CITIZEN fertigt stationäre Drucker der CL-S-Reihe und CL-E-Reihe sowie die mobile CMP-Reihe. Seiko Instruments nutzt die SLP-Reihe für stationäre und die MP-B-Reihe für mobile Aufgaben. Epson setzt mit ColorWorks auf Farbetikettendrucker. Diese Serie arbeitet mit Tinte statt Thermodruck.
Bauformen und Beschriftungsgerät.
Desktopdrucker bewältigen 500 bis 1.000 Etiketten pro Tag und passen damit zu Adressen und Organisationsaufgaben im Büro. Ein Desktop-Drucker nimmt meist Rollen mit 127 Millimeter Außendurchmesser auf. Industriedrucker sind für mindestens 1.000 Etiketten pro Tag ausgelegt. Ihre Rollenaußendurchmesser erreichen 203 bis 213 Millimeter. Das verringert Rollenwechsel bei hohem Druckaufkommen. Ein Metallgehäuse schützt in staubigen Umgebungen, etwa in Fertigung und Logistik. Mobile Etikettendrucker besitzen einen integrierten Akku und können gespeicherte Vorlagen vor Ort abrufen. Akkubetrieb erlaubt wechselnde Druckorte. Healthcare-Etikettendrucker haben dagegen ein desinfizierbares Gehäuse. Ein Beschriftungsgerät verarbeitet Schriftbandkassetten und besitzt teilweise eine Tastatur zur direkten Eingabe. Die Bandbreiten reichen von 3,5 bis 36 Millimeter, etwa für Beschriftungen auf Ordnern oder Aufbewahrungsboxen.
Auflösung und Druckgeschwindigkeit.
Für Etikettendrucker sind Druckauflösungen von 203, 300 oder 600 dpi üblich. 203 dpi reichen für Versandetiketten und einfache Barcodeetiketten. Kleine Texte benötigen mehr Detailauflösung. Bei 300 dpi erscheinen feine Schrift und Barcodes sauber, beispielsweise auf Produktetiketten. Für Spezialanwendungen liefern 600 dpi gestochen scharfe Aufdrucke, etwa bei extrem kleinen Schriften auf Platinen. Beschriftungsgeräte arbeiten dagegen mit 180 dpi oder 360 dpi. Das Tempo hängt von der Bauform ab. Desktopdrucker erreichen meist 100 bis 203 Millimeter pro Sekunde, Industriedrucker 254 bis 356 mm/s. Dadurch verarbeiten industrielle Geräte längere Etikettenbahnen schneller. Insgesamt reicht die Druckgeschwindigkeit von 8 bis 457 mm/s. Bei zu hellem Druck können angepasste Druckschwärzung oder geringeres Tempo die Druckqualität verbessern.
Etiketten, Farbband und Rollenkern.
Etikettendrucker verarbeiten Endlosrollen und Klebeetiketten, beim Thermotransfer auch Spezialmaterialien wie PE, PVC und Polyester. Brother bietet Endlosband für Etiketten bis einen Meter Länge. Die Etikettenbreite reicht von 50 bis 178 Millimeter. Allerdings begrenzt die Druckbreite den bedruckbaren Bereich. Etikettenformate müssen deshalb zur Medienaufnahme und zur Textmenge passen. Auch der Rollenkern muss zur Aufnahme passen. Etikettenrollen und gegebenenfalls ein Farbband bilden das laufende Verbrauchsmaterial; jeder Wechsel unterbricht den Druck. Eine Schneideeinheit trennt Etiketten automatisch oder manuell durch Vollschnitt oder Teilschnitt. Der Peeler löst sie vom Trägermaterial. Ein Rewinder wickelt die bedruckten Etiketten auf, wenn sie anschließend auf einer Rolle benötigt werden. Linerless-Etiketten verzichten auf Trägerpapier und hinterlassen deshalb keine Trägerbahn.
Schnittstelle, Druckersprache und Software.
Die Schnittstelle verbindet den Etikettendrucker mit der Datenquelle. USB stellt die direkte Verbindung zum PC her, während LAN getrennte Orte für Gestaltung und Druck erlaubt. Einzelne Industriedrucker besitzen optional eine parallele Schnittstelle. WLAN und Bluetooth unterstützen Etikettendruck per App auf dem Smartphone. Die Druckersprache muss zur Anwendung passen. Gibt eine Software ZPL, EPL oder DPL aus, muss der Drucker damit kompatibel sein. Brother P-touch Editor gestaltet Etiketten mit Barcodes und Firmenlogos unter Windows und Mac. Das Programm übernimmt Word-, Excel- und Outlook-Daten und unterstützt Seriendruck aus einer Datenbank. Dadurch lassen sich vorhandene Daten für Etiketten nutzen. Die App iPrint&Label unterstützt die mobilen Betriebssysteme iOS und Android. Zur Einrichtung gehören Anschluss, Softwareinstallation und Einstellungen am Computer.
Farbdruck und Sonderausführungen.
Inkjet-Etikettendrucker bringen Bilder, Grafiken und Logos in Farbe auf Inkjet-Papier oder Inkjet-Folie. Auch fotorealistische Motive sind möglich. Damit lassen sich Verpackungen farblich kennzeichnen und Etiketten mit bildlichen Inhalten gestalten. Der Epson ColorWorks C4000 verarbeitet Etiketten bis 102 Millimeter Breite und druckt mit einer Auflösung von 1.200 mal 1.200 dpi. Dadurch bleiben kleine Schrift und feine Details in Logos auf Produktetiketten in Farbe gut lesbar. Brother VC-500W nutzt dagegen die Drucktechnologie Zink und verarbeitet Breiten bis 50 Millimeter. Farbe ist somit auch auf schmaleren Etiketten möglich. Einzelne Druckermodelle besitzen einen integrierten RFID-Schreiber. Dieser Schreiber beschreibt RFID-Etiketten zusätzlich zum sichtbaren Aufdruck. Solche Etiketten tragen dadurch neben Schrift oder Grafiken auch elektronisch gespeicherte Daten.
Pflege und Druckbild.
Papierstaub, Kleberreste und Farbbandreste sammeln sich mit der Zeit am Druckkopf und im Gehäuse. Darunter leiden Druckbild und Funktion des Etikettendruckers. Regelmäßige Reinigung beugt unsauberen Aufdrucken vor. Dafür dienen ein fusselfreies Vliestuch und reiner Alkohol. Damit werden Druckkopf und Druckwalze gereinigt. Rückstände am Druckkopf verursachen ein streifiges oder lückenhaftes Druckbild, wodurch Barcodes schlechter lesbar werden. Druckfehler können allerdings auch durch ein falsch eingelegtes oder faltiges Farbband entstehen. In diesem Fall muss die Lage korrigiert werden. Passen Farbband und Etikettenmaterial nicht zusammen, bleibt die Druckqualität auch nach einer Reinigung beeinträchtigt. Eine zu niedrige Drucktemperatur oder Verschleiß können ebenfalls fehlerhafte Aufdrucke verursachen. Beim Honeywell PM45A lässt sich die Druckwalze werkzeuglos austauschen. Für diesen Wartungsschritt entfällt zusätzliches Montagewerkzeug.
Thermodirekt und Thermotransfer.
Inkjet-Etikettendrucker bringen Bilder, Grafiken und Logos in Farbe auf Inkjet-Papier oder Inkjet-Folie. Auch fotorealistische Motive sind möglich. Damit lassen sich Verpackungen farblich kennzeichnen und Etiketten mit bildlichen Inhalten gestalten. Der Epson ColorWorks C4000 verarbeitet Etiketten bis 102 Millimeter Breite und druckt mit einer Auflösung von 1.200 mal 1.200 dpi. Dadurch bleiben kleine Schrift und feine Details in Logos auf Produktetiketten in Farbe gut lesbar. Brother VC-500W nutzt dagegen die Drucktechnologie Zink und verarbeitet Breiten bis 50 Millimeter. Farbe ist somit auch auf schmaleren Etiketten möglich. Einzelne Druckermodelle besitzen einen integrierten RFID-Schreiber. Dieser Schreiber beschreibt RFID-Etiketten zusätzlich zum sichtbaren Aufdruck. Solche Etiketten tragen dadurch neben Schrift oder Grafiken auch elektronisch gespeicherte Daten.
Farbdruck und Sonderausführungen.
Etikettendrucker nutzen zwei thermische Druckverfahren, Thermodirektdruck und Thermotransferdruck. Beim Thermodirektdruck löst der Druckkopf durch Hitze eine Farbreaktion auf thermosensitiven Etiketten aus. Ein Thermodirektdrucker benötigt kein Farbband. Dadurch entfallen dessen Kosten und Wechsel; Thermodrucker dieser Bauweise liefern kontrastreiche Ausdrucke bei hohem Tempo. Allerdings verblasst der Aufdruck unter UV-Licht und Hitze. Mechanische Einwirkung kann schwarze Striche hinterlassen. Dieses Druckverfahren passt deshalb zu kurzlebigen Transportkennzeichnungen und Regaletiketten; die Materialauswahl bleibt auf thermosensitive Etiketten beschränkt.
Beim Thermotransferdruck schmelzen Heizelemente Farbe vom Farbband auf das Etikettenmaterial. Farbband und Material müssen zusammenpassen. Die passende Kombination schafft haltbare Druckbilder mit hoher Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse, etwa für Typenschilder und Bauteilkennzeichnungen in der Werkstatt. Unterschiedliche Farbbandqualitäten unterstützen dabei unterschiedliche Materialien. Thermotransferdrucker beherrschen häufig auch Thermodirektdruck. Derselbe Drucker kann dann beide Verfahren nutzen, benötigt beim Thermotransfer aber zusätzlich ein Farbband.
Fazit.
Desktopdrucker passen zu Adressetiketten und Organisationsaufgaben am festen Arbeitsplatz, während Industriedrucker höheres tägliches Druckaufkommen in Fertigung und Logistik bewältigen. Mobile Etikettendrucker verlagern den Druck an wechselnde Orte. Gespeicherte Vorlagen unterstützen dabei die Arbeit ohne PC. Für Ordner und Regale verarbeitet ein Beschriftungsgerät Schriftband; bei Brother gehört P-touch zu dieser Gerätefamilie. Healthcare-Ausführungen besitzen desinfizierbare Gehäuse für das Gesundheitswesen. Dauerhafte Bauteilkennzeichnungen entstehen durch Thermotransfer mit passendem Farbband, kurzlebige Versandetiketten durch Thermodirektdruck ohne diese Verbrauchskomponente. Farbetikettendrucker bringen dagegen bildliche Inhalte und Logos auf Etiketten. Für kleine Schrift und feine Barcodes liefern Geräte mit 300 dpi die benötigten Details; extrem kleine Aufdrucke verlangen bei Spezialanwendungen 600 dpi.