Physical Security als Teil moderner Cyber-Security.
Oft unterschätzt, aber unverzichtbar.
Physical Security ist ein zentraler Bestandteil moderner IT-Sicherheitsstrategien. Sie schützt Gebäude, Infrastrukturen und physische Vermögenswerte vor Bedrohungen. Somit bildet sie das Fundament für den sicheren Geschäftsbetrieb.
In der Praxis wird Physical Security jedoch häufig isoliert betrachtet oder zugunsten rein digitaler Sicherheitsmaßnahmen vernachlässigt. Genau hier entstehen Risiken, die Unternehmen heute nicht mehr ignorieren können.
Setzen Sie sich jetzt mit uns in Verbindung.
Warum Physical Security heute mitgedacht werden muss.
In vielen Unternehmen endet Cyber-Sicherheit an der digitalen Grenze. Rechenzentren sind häufig gut geschützt, doch Gebäudesicherheit, Zutrittssicherheit, Überwachungstechnologien und physisches Krisenmanagement bleiben oft unberücksichtigt. Genau hier entstehen Angriffsflächen, die gezielt ausgenutzt werden.
Mit der NIS2-Richtlinie rückt ein ganzheitlicher Sicherheitsansatz in den Fokus: Der sogenannte Allgefahrenansatz verlangt, physische und digitale Risiken gleichermaßen zu adressieren. Unternehmen, die physische Sicherheit nicht systematisch einbinden, riskieren nicht nur Datenverluste, sondern auch regulatorische Konsequenzen und operative Ausfälle.
Physical Security ist deshalb kein Add-on, sondern eine zentrale Voraussetzung für resiliente IT-Sicherheitsstrategien.
Vorteile von Physical Security im Überblick:
Schutz vor physischen Angriffen:
Verhindert unbefugten Zutritt und schützt das Gebäude.
Erfüllung gesetzlicher Vorgaben:
Ganzheitliche Sicherheitsansätze sind Teil von Anforderungen wie NIS2.
Reduzierung von Sicherheitsvorfällen:
Klare Zutrittskontrollen und Überwachung erkennen und vermindern Risiken frühzeitig.
Stärkung der Unternehmensresilienz:
Erhöht den Widerstand gegen physische Bedrohungen und stabilisiert Betriebsabläufe.
Sie möchten mehr erfahren oder haben eine konkrete Frage im Bereich Physical Security?
Wichtige Handlungsfelder der physischen Sicherheit, die Bechtle für Sie im Blick hat:
Gebäude sind die physische Grundlage Ihrer Organisation – und damit ein zentrales Schutzgut. Eine wirksame Gebäudesicherheit verhindert unbefugten Zutritt, Vandalismus und physische Angriffe, bevor sie zum Risiko werden.
Bechtle unterstützt Sie dabei, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen wie Alarmanlagen, mechanische Schutzsysteme oder Sicherheitskonzepte ganzheitlich zu betrachten und auf Ihre Anforderungen abzustimmen. So schützen Sie Menschen, Werte und kritische Infrastrukturen zuverlässig.
Gebäudesicherheit.
Gebäude sind die physische Grundlage Ihrer Organisation – und damit ein zentrales Schutzgut. Eine wirksame Gebäudesicherheit verhindert unbefugten Zutritt, Vandalismus und physische Angriffe, bevor sie zum Risiko werden.
Bechtle unterstützt Sie dabei, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen wie Alarmanlagen, mechanische Schutzsysteme oder Sicherheitskonzepte ganzheitlich zu betrachten und auf Ihre Anforderungen abzustimmen. So schützen Sie Menschen, Werte und kritische Infrastrukturen zuverlässig.
Zutrittssicherheit.
Zutrittssicherheit stellt sicher, dass sensible Zonen ausschließlich autorisierten Personen zugänglich sind. Elektronische Zutrittskarten, biometrische Verfahren und mehrstufige Authentifizierung sorgen für klare Zugriffsregeln und Nachvollziehbarkeit.
Rechenzentrums-Sicherheit.
Rechenzentren sind besonders schützenswert. Physische Barrieren, Zutrittskontrollen und Videoüberwachung sichern Daten und Systeme vor Einbruch, Sabotage oder Umweltgefahren.
Bechtle behält für Sie im Blick, wie sich Zutrittskonzepte und die Sicherheit des Rechenzentrums sicher, skalierbar und alltagstauglich umsetzen lassen, damit Sicherheitsanforderungen und betriebliche Abläufe im Gleichgewicht bleiben.
Überwachungstechnologien.
Moderne CCTV-Kameras und integrierte Videoüberwachungssysteme überwachen sicherheitskritische Bereiche rund um die Uhr. Sie helfen, verdächtige Aktivitäten zu erkennen, dokumentieren Vorfälle und unterstützen bei der Aufklärung. In Rechenzentren ergänzen Brandfrüherkennungssysteme die Überwachung, um Risiken wie Brände rechtzeitig zu identifizieren und Totalausfälle zu verhindern.
Bechtle behält für Sie im Blick, wie Überwachungslösungen sinnvoll in bestehende Sicherheitskonzepte eingebettet werden.
Notfall- und Krisenmanagement.
Ein durchdachtes Notfallkonzept sichert den Ernstfall ab. Pläne zur Evakuierung, Eskalation und Kommunikation sowie regelmäßige Schulungen der Mitarbeitenden sorgen für eine schnelle Reaktion in Krisensituationen.
Bechtle unterstützt Sie dabei, klare Abläufe für Evakuierung, Eskalation und Kommunikation zu definieren und zu festigen.
Mit uns profitieren Sie von einem ganzheitlichen Cyber-Security-Ansatz.
Weitere Themen im Bereich Security:
Human Centered Security.
Erfahren Sie, warum technische Maßnahmen allein nicht ausreichen und wie Human Centered Security hilft, Sicherheitsbewusstsein nachhaltig zu verankern.
GRC und Compliance.
Regulatorische Anforderungen sicher erfüllen: Mit unseren Lösungen für Governance, Risk und Compliance schaffen Sie die Grundlage für geprüfte IT-Sicherheit und dokumentierte Prozesse.
OT-Security und IoT-Security.
Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung einer sicheren Netzwerkarchitektur, der Anbindung von IoT-Devices an die Cloud und der gezielten Absicherung industrieller Steuerungstechnik. Dabei immer im Blick: die regulatorischen Anforderungen.
*Pflichtfeld
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise, die Sie umfassend über unsere Datenverarbeitung und Ihre Datenschutzrechte informieren.
Häufig gestellte Fragen zu Physical Security.
Physical Security umfasst alle Maßnahmen, die Gebäude, Infrastrukturen und physische Vermögenswerte vor unbefugtem Zugriff, Manipulation oder Schäden schützen. Dazu zählen Zutrittskontrollen, Überwachungssysteme, Gebäudesicherheit und Notfallmanagement. Sie ist wichtig, weil physische Angriffe zunehmend gezielt genutzt werden, um digitale Sicherheitsbarrieren zu umgehen. Eine moderne Cyber-Security-Strategie funktioniert nur, wenn physische und digitale Risiken gemeinsam betrachtet werden – insbesondere im Kontext von NIS2 und steigenden Compliance-Anforderungen.
Die NIS2-Richtlinie fordert einen Allgefahrenansatz, der physische und digitale Risiken gleichermaßen berücksichtigt. Unternehmen müssen nachweisen, dass sie physische Sicherheitsmaßnahmen wie Zutrittskontrollen, Überwachungssysteme, Gebäudeschutz und Notfallprozesse in ihre Sicherheitsstrategie integrieren. Fehlende Physical Security kann zu regulatorischen Konsequenzen, Betriebsausfällen und finanziellen Schäden führen. Damit wird Physical Security zu einem Pflichtbestandteil moderner Compliance- und Governance-Strukturen – nicht nur für KRITIS-Unternehmen.
Eine moderne Physical-Security-Strategie umfasst mehrere Handlungsfelder: Gebäudesicherheit, Zutrittssicherheit, Rechenzentrums-Schutz, Videoüberwachung sowie Notfall- und Krisenmanagement. Dabei geht es nicht nur um technische Komponenten wie CCTV, Alarmanlagen oder biometrische Systeme, sondern auch um organisatorische Prozesse wie Eskalationspläne, Evakuierungsstrategien und Mitarbeiterschulungen. Erst das Zusammenspiel aller Bereiche sorgt für einen realistischen Schutz vor physischen Angriffen, Sabotage oder Umweltrisiken.
Zutrittssicherheit zielt darauf ab, sensible Bereiche nur autorisierten Personen zugänglich zu machen. Dies gelingt durch elektronische Zutrittskarten, biometrische Verfahren, mehrstufige Authentifizierung und klar definierte Rollen- und Rechtekonzepte. Wichtig ist die Nachvollziehbarkeit: Wer hat wann wo Zugang? Gleichzeitig müssen Zutrittskonzepte skalierbar und alltagstauglich sein, damit Sicherheit und Betriebsabläufe im Gleichgewicht bleiben. Moderne Lösungen integrieren Logdaten, Videoüberwachung und Alarmierung in ein zentrales Sicherheitsmanagementsystem.
Ein wirksames Notfall- und Krisenmanagement baut auf klaren Prozessen und regelmäßigen Schulungen auf. Physical Security liefert dafür die Grundlage, indem sie sichere Fluchtwege, Evakuationskonzepte, Zugangskontrollen im Ernstfall und technische Unterstützung wie Videoüberwachung oder Brandfrüherkennung bereitstellt. Durch strukturierte Eskalations- und Kommunikationsabläufe können Unternehmen im Krisenfall schneller reagieren, Schäden begrenzen und den Geschäftsbetrieb stabilisieren. Damit stärkt Physical Security langfristig die gesamte Unternehmensresilienz.