Nachhaltigkeit im Rechenzentrum.
Vor welchen Herausforderungen stehen Rechenzentrumsbetreiber?
Moderne Workloads – insbesondere KI-Training und High-Performance-Computing – erhöhen den Energiebedarf und somit die Stromkosten. Doch auch die physische Verfügbarkeit von Strom wird zunehmend zu einem kritischen Faktor. Denn vielerorts ist die Netzinfrastruktur der Stromversorger überfordert, was die Anzahl der Workloads begrenzt. Nachhaltige und effiziente Rechenzentren schonen deshalb nicht nur die Umwelt, sondern senken auch die Betriebskosten und schaffen Raum für zusätzliche Serverkapazitäten.
Wie werden Rechenzentren effizienter und nachhaltiger?
Mit energieeffizienter Hardware, optimierter Kühlung und moderner Serverkonsolidierung lassen sich Stromverbrauch und Platzbedarf Ihrer Server-Infrastruktur reduzieren – ohne Leistungseinbußen. Stattdessen können Sie die Performance weiter ausbauen. Durch nachhaltige, skalierbare und intelligente Lösungen unterstützen wir Sie dabei, Betriebskosten zu sparen, den CO2-Fußabdruck Ihres Rechenzentrums zu senken und sich optimal für zukünftige Anforderungen und Vorschriften aufzustellen.
Diese Vorteile bieten wir Ihnen durch ein nachhaltiges Rechenzentrum:
Geringere Energiekosten:
Durch den Einsatz moderner Lösungen können wir Ihre Energiekosten senken – um Werte zwischen 20 bis zu 50 Prozent.
Mehr Leistung:
Durch leistungsstarke Hardware reduzieren wir die Zahl Ihrer Server und schaffen gleichzeitig Kapazitäten für zusätzliche Workloads.
Bessere Chancen am Markt:
Nachhaltigkeitsinitiativen verbessern das Image Ihres Unternehmens und bereiten es auf künftige Regularien vor.
Ausgezeichneter Partner:
Bechtle legt viel Wert auf Nachhaltigkeit und wurde u. a. 2023 von Schneider Electric mit dem „Sustainability Impact Award“ ausgezeichnet.
Viele Rechenzentren stoßen mittlerweile an physische Grenzen: Ihre Räumlichkeiten sind beengt, wodurch sich neue Server kaum noch unterbringen lassen, und die verfügbare Stromkapazität vor Ort ist bereits ausgeschöpft. Darum rückt die Hardware in den Fokus.
Ein moderner Server mit leistungsstarken Multi-Core-Prozessoren und schnellen SSD-Festplatten kann mehrere Altgeräte ersetzen, wodurch Sie Betriebskosten, Wartungsaufwände und Stellflächen einsparen. Auch durch die Auslagerung von Workloads in die Cloud lassen sich Energiekosten sparen und interne Ressourcen entlasten. Ist eine solche Auslagerung nicht gewünscht, können Hardwareressourcen auch auf Ihren eigenen Servern virtualisiert und verschiedenen Workloads flexibel zugewiesen werden.
Aufwand: 1/5 Nutzen: 5/5
In den kommenden Jahren werden die Workloads immer anspruchsvoller, etwa durch künstliche Intelligenz. Dafür sind leistungsstarke IT-Systeme notwendig, die viel Wärme abgeben und gut gekühlt werden müssen. Als Faustregel lässt sich sagen, dass die Stromkosten für die Kühlung etwa dreimal höher sind als für den eigentlichen Betrieb der IT-Systeme. Umso wichtiger ist es, in diesem Bereich effiziente Technologien einzusetzen – etwa eine Flüssigkühlung. Dabei werden Ihre Serverkomponenten durch direkten Wärmeaustausch mit einem flüssigen Kühlmedium gekühlt. Die Flüssigkeit hat eine sehr hohe Wärmekapazität, wodurch die Abwärme deutlich effizienter abgeführt werden kann als bei einer herkömmlichen Luftkühlung. Dieses Layout erlaubt zudem höhere Leistungsdichten pro Server.
Aufwand: 2/5 Nutzen: 4/5
Eine weitere Maßnahme zur energieeffizienten Kühlung ist die Warm- und Kaltgang-Einhausung. Durch die Einhausung der Server werden kalte Zuluft- und warme Abluftbereiche physisch voneinander getrennt. Diese optimierte Luftstromführung reduziert den Energiebedarf der Klimatisierung gegenüber klassischen Layouts erheblich, weil die Rückkühlung vermischter Luft entfällt und höhere Zulufttemperaturen möglich sind. Die gleichbleibenden Temperaturen sorgen zudem für eine längere Lebensdauer der Hardware und reduzieren Wartungsaufwände. Auch bestehende IT-Infrastrukturen können in die Einhausung miteinbezogen werden.
Aufwand: 3/5 Nutzen: 3/5
Mit einer DCIM-Lösung (Data Center Infrastructure Management) überwachen, verwalten und optimieren Sie den Betrieb Ihres Rechenzentrums und dessen Einzelkomponenten. Über ein Dashboard erhalten Sie unter anderem detaillierte Analysen und wichtige Parameter zum Energieverbrauch, mit denen Sie die Energieeffizienz optimieren können, beispielsweise den Stromverbrauch des Kühlsystems. Dadurch senken Sie Ihre Energiekosten und schonen die Umwelt. Bekannte DCIM-Software-Plattformen sind EcoStruxure IT von Schneider Electric oder Vertiv Environet Alert von Vertiv – beides Partner, mit denen Bechtle zusammenarbeitet.
Aufwand: 2/5 Nutzen: 4/5
Green IT Datacenter: Mit Bechtle zu einem nachhaltigeren Rechenzentrum.
Nachhaltigkeit im Rechenzentrum ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance, zukunftssicher zu agieren und sowohl Kosteneffizienz als auch Umweltbewusstsein zu vereinen. Bechtle unterstützt Sie dabei, diese Potenziale auszuschöpfen – mit innovativen Technologien, umfassender Expertise und starken Partnern. Gemeinsam senken wir Ihren CO2-Fußabdruck und stärken Ihre Wettbewerbsposition mit Lösungen, die gleichermaßen innovativ wie umweltfreundlich sind. Setzen Sie auf Bechtle und unser ausgezeichnetes Partnernetzwerk, um die Herausforderungen der digitalen Zukunft nachhaltig und effizient zu meistern.
Sie wollen mehr über die Möglichkeiten erfahren, Ihr Rechenzentrum nachhaltiger zu machen?
Wenn Sie Fragen haben, ein unverbindliches Erstgespräch wünschen oder bereits ein konkretes Projekt angehen möchten, kontaktieren Sie uns gern. Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Nachhaltigkeit im Rechenzentrum.
Der steigende Einsatz von KI, High-Performance-Computing und datenintensiven Anwendungen erhöht den Energiebedarf von Rechenzentren massiv. Dadurch wachsen nicht nur die Stromkosten, sondern auch die Abhängigkeit von einer oft begrenzten lokalen Strominfrastruktur. Nachhaltige Rechenzentren begegnen diesen Herausforderungen, indem sie Energie effizienter nutzen, Betriebskosten senken und gleichzeitig die Umweltbelastung reduzieren. Unternehmen sichern sich so nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern schaffen auch die Grundlage für zukünftiges Wachstum und die Einhaltung kommender regulatorischer Anforderungen.
Der größte Hebel liegt in der Kombination aus energieeffizienter Hardware, intelligenter Kühlung und moderner Serverkonsolidierung. Leistungsstarke Server ersetzen mehrere Altsysteme und reduzieren so Strombedarf, Platzverbrauch und Wartungsaufwand. Ergänzend helfen optimierte Kühlkonzepte wie Warm- und Kaltgang-Einhausungen oder Flüssigkühlung, den Energieeinsatz deutlich zu senken. In Summe lassen sich dadurch sowohl der CO₂-Fußabdruck als auch die laufenden Betriebskosten nachhaltig reduzieren – ohne Einbußen bei der Performance.
Serverkonsolidierung beschreibt die Zusammenführung mehrerer Workloads auf leistungsfähige, moderne Serversysteme. Dank Multi-Core-Prozessoren und schneller SSDs können einzelne Systeme mehrere ältere Server ersetzen. Das spart nicht nur Stellfläche im Rechenzentrum, sondern reduziert auch Energieverbrauch, Kühlaufwand und Wartungskosten. Zusätzlich lassen sich Workloads virtualisieren oder – sofern gewünscht – in die Cloud auslagern. Unternehmen gewinnen dadurch mehr Flexibilität, schaffen neue Kapazitäten und nutzen vorhandene Stromressourcen effizienter.
Bei der Flüssigkühlung werden Serverkomponenten direkt mit einem flüssigen Kühlmedium gekühlt. Da Flüssigkeiten eine deutlich höhere Wärmekapazität als Luft besitzen, kann die entstehende Abwärme wesentlich effizienter abgeführt werden. Das ist besonders bei rechenintensiven KI-Workloads relevant, weil Kühlung oft ein Vielfaches der eigentlichen IT-Energiekosten verursacht. Flüssigkühlung ermöglicht höhere Leistungsdichten pro Server, senkt den Energiebedarf der Klimatisierung und trägt maßgeblich zu einem nachhaltigeren Rechenzentrumsbetrieb bei.
DCIM-Software (Data Center Infrastructure Management) schafft Transparenz über den Betrieb und Energieverbrauch aller Rechenzentrumskomponenten. Über zentrale Dashboards lassen sich Stromverbrauch, Auslastung und Kühlleistung detailliert analysieren. So werden Optimierungspotenziale schnell sichtbar, etwa ineffiziente Kühlsysteme oder ungenutzte Kapazitäten. Unternehmen können gezielt Maßnahmen ableiten, Energiekosten senken und die Umweltbelastung reduzieren. DCIM ist damit ein zentrales Werkzeug, um Nachhaltigkeit messbar zu machen und kontinuierlich zu verbessern.