Karriere - 10.09.2021

Alles außer gewöhnlich: Vom Profifußballer zum Bechtle Adobe Experten.

Bogdan Müller ist seit fünf Jahren in der Bechtle Gruppe tätig und zentraler Ansprechpartner für das Softwareprodukt Adobe. Der Wirtschaftsinformatiker ist zielstrebig und ein Teamplayer. Das macht ihn erfolgreich: Nicht nur in der IT-Branche, sondern auch auf dem Fußballfeld. Ehe Bogdan zu Bechtle kam, stand er unter anderem beim FC Schalke unter Vertrag. Im Interview gibt er uns Einblicke in die spannende Zeit als Profifußballer und seine aktuelle Rolle bei Bechtle.

Verfasst von

HR-Kommunikation

E-Mail: jana.kuehnel@bechtle.com

  1. Wie bist du zu Bechtle und deinem aktuellen Job gekommen?

Ich wollte mich beruflich umorientieren, aber in Neckarsulm wohnhaft bleiben. Daher habe ich mich in der Region nach passenden Stellen umgeschaut und bin schnell auf einige interessante Stellen im Vertrieb bei Bechtle gestoßen. Klar, dass ich dann nicht lange gezögert und mich beworben habe. Dann lief alles wie am Schnürchen: Vorstellungsgespräch, Probetag und ehe ich mich versehen konnte, hatte ich eine Festanstellung im Vertrieb bei Bechtle direct in der Tasche. Nach insgesamt drei Jahren bot sich mir die Möglichkeit, als VIPM Adobe in der Logistik & Service GmbH zu starten. Ein Kollege hatte mich auf die Stelle aufmerksam gemacht. Obwohl ich nur wenig Erfahrungen mit dem Softwareprodukt Adobe hatte, war mein Interesse sofort geweckt und ich bin auf den verantwortlichen Teamleiter zugegangen. Das tolle bei Bechtle ist: Wer Lust hat, etwas zu bewegen und neue Wege zu gehen, dem stehen alle Türen offen – man muss sich nur melden. Meine Initiative hat mir jedenfalls zu einem spannenden Job verholfen.

  1. Bogdan, was steckt hinter deinem Jobtitel VIPM Adobe?

VIPM steht für „Vendor Integrated Product Management“, was so viel heißt wie: herstellerintegriertes Produktmanagement. Ich bin Spezialist für das Softwareprodukt Adobe bei Bechtle und fungiere als Schnittstelle zwischen dem Softwareanbieter und unseren europaweiten Systemhäusern und Bechtle direct Gesellschaften. Mit meinen Ansprechpartner:innen bei Adobe stehe ich im regelmäßigen Austausch, um über Neuerungen informiert zu werden, die ich wiederum an meine Ansprechpartner:innen in den Bechtle Gesellschaften weitergebe. Das kann auch mal in Form einer Schulung sein, die ich – wenn nicht gerade Corona ist – auch persönlich vor Ort halte. Natürlich können die Kolleginnen und Kollegen aus den Bechtle Gesellschaften auf mich zukommen, wenn sie Fragen zur Adobe-Lizenzierung haben oder sie einem Kunden ein Angebot zum Produkt unterbreiten wollen. Vor allem in der Phase der Angebotserstellung stehe ich häufig direkt mit  Kunden im Austausch, um offene Fragen oder gewünschte Spezifikationen schnell und unkompliziert zu klären.

  1. Was zeichnet deinen Job aus deiner Sicht aus?

Dass mein Job so abwechslungsreich ist. Ich habe täglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun, bin auch mal an anderen Standorten unterwegs und lerne täglich Neues dazu. Ich liebe neue Herausforderungen – die dürfen bei mir im Job und im Privaten einfach nicht fehlen.

  1. Apropos Herausforderungen: Du hast eine sehr bemerkenswerte Fußballkarriere vorzuweisen. Wie bist du Profispieler in der 1. Liga geworden?

Mit dem Fußball habe ich mit sechs Jahren gestartet: Fünf gegen fünf auf dem Bolzplatz stand nahezu täglich auf dem Programm – bis ein Nachbar meine Eltern davon überzeugen konnte, mich beim örtlichen Verein anzumelden. Dann kam etwas in Gang: Ich habe fast alle Jugendmannschaften durchlaufen, mit 18 Jahren in den Seniorenbereich gewechselt und nach zweifachem Aufstieg mit der Mannschaft in der Spielvereinigung Neckarelz begonnen. Beim DFB-Pokal Spiel gegen den FC Bayern haben wir dann sehr viel Aufmerksamkeit auf uns gezogen. Eines Tages rief mich Felix Magath an, um mich zu einem Probetraining einzuladen. Eigentlich würde ich mich selbst als relativ lockeren Typen bezeichnen, aber da war ich sprachlos. Natürlich habe ich alles stehen und liegen lassen und bin letztendlich zu Schalke gewechselt. Ich habe mittrainiert und an Pokalspielen teilgenommen – leider hatte ich nie die Möglichkeit, als aktiver Spieler eingesetzt zu werden. Nach einer schweren Verletzung spielte ich noch bei der Spielvereinigung Neckarelz und der Neckarsulmer Sport-Union. Heute trainiere ich noch ab und an, aber spiele nicht mehr aktiv – mir sind nun Familie und Privatleben wichtiger.

  1. Das klingt nach einer aufregenden Zeit. Welche Learnings konntest du daraus auch für deinen Beruf ziehen?

Die Profi-Fußballwelt kann gnadenlos sein. Viele meiner Mitspieler haben sich wie Einzelkämpfer verhalten – das kannte ich aus meiner bisherigen Fußballkarriere so nicht und es widerspricht meinem Naturell: Ich möchte mich einem Team zugehörig fühlen und echten Zusammenhalt spüren. Dafür ist Vertrauen eine Grundvoraussetzung. Mein Learning war, dass ich mir ein Umfeld suche, indem das selbstverständlich ist. Natürlich beziehe ich das nicht nur auf den Fußball, im beruflichen Kontext ist mir das ebenso wichtig. Bei Bechtle habe ich eben diesen Spirit gefunden: In meinem Team kennen alle ihre Verantwortlichkeiten. Es gibt kein Mikromanagement, kein Überprüfen. Wir vertrauen uns. Es funktioniert einfach.

Vielen Dank für diese spannenden Insights, lieber Bogdan!

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 10.09.2021.