Erfolgreiche Cloud-Projekte: Beziehen Sie die Nutzer mit ein!

„Wer den Enduser vergisst, hat später das Nachsehen.“ Für Yannick Feuser, Leiter Service und Consulting Systemhaus Offenburg bei Bechtle, steht eindeutig fest, was eines der größten Mankos vieler Cloud-Projekte darstellt. Immer wieder erlebt er, dass die IT-Abteilungen vergessen, die Nutzer von Anfang an mit einzubinden. „Beim Enduser wird aber entschieden, ob ein Projekt erfolgreich war oder scheitert. Können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer neuen Lösung nichts anfangen, geht sie an deren Bedürfnissen vorbei oder ist sie im Alltag schlicht nicht praktikabel, ist das Projekt missglückt.“ Dadurch fallen für Unternehmen unnötige Kosten an – von der Zeit aller Beteiligten, erst gar nicht zu sprechen. Und das gewünschte Endergebnis kommt doch nicht zustande. Wie können Firmen solche Szenarien vermeiden?

Sparen Sie nicht an der Planungsphase.

Planung ist wie bei allen Projekten das A und O. Dabei sollten IT-Abteilungen von Anfang an mit den Fachabteilungen an einem Tisch sitzen, um deren Input und Wissen mit einfließen zu lassen. Leider sparen aber viele Firmen gerade in dieser Phase immer wieder am falschen Ende, wie Yannick Feuser beobachtet. „Unternehmen gehen bei der Cloud-Migration ein hohes Risiko ein, wenn sie diese nicht sorgfältig planen.“ Dazu gehört auch die nötige Vorarbeit, beispielsweise in Form eines Pflichtenheftes oder eines Poof of Concepts. „Fehlt eine gründliche Validierung des Projekts, ist das für mich ein ernstes Alarmzeichen", erklärt der Bechtle Experte. „Dadurch steigt die Gefahr deutlich, dass es am Ende scheitert."

Warnsignal: Beschwerden seitens der Nutzer.

Auch ein abgeschlossenes Cloud-Projekt kann gescheitert sein – nämlich dann, wenn es den eigentlichen Nutzen nicht erfüllt oder schlichtweg von den Anwendern nicht akzeptiert wird. Gerade wenn sich Nutzer nach dem Roll-out häufig beschweren, sollten Verantwortliche hellhörig werden. Dazu gehört aber auch, dass das Nutzerfeedback überhaupt an den entscheidenden Stellen ankommt – die Möglichkeit dazu, muss also auch von Anfang an mitgedacht werden. „Geht die Nutzerakzeptanz zurück, signalisiert das oft, dass etwas nicht stimmt“, so Yannick Feuser. Dann sollten Unternehmen handeln.

Doch das ist gar nicht so einfach. Denn wenn die Cloud-Lösung bereits produktiv im Einsatz ist, lässt sie sich nicht ohne Weiteres stoppen. „Unternehmen können zwar kleinere Schönheitsfehler in der Regel gut beheben, etwa indem man zusätzliche Cloud-Services bucht oder bestehende anders dimensioniert", erklärt Yannick Feuser. „Liegen allerdings grundsätzliche Fehler in der Architektur der Cloud-Umgebung vor, muss man notfalls einen Stopp einlegen und noch einmal in die Konzeptionierung gehen."

Das kostet Firmen viel Geld, Aufwand und Zeit. Nicht zu vergessen, der persönliche Imageschaden, den die Verantwortlichen im Unternehmen oftmals zu spüren bekommen. Sie stehen im Zugzwang, ihre Handlungen und das Scheitern des Cloud-Projektes zu erklären. Müssen Unternehmen „zurück auf Los“ und wieder in die Konzeptionierungsphase zurückkehren, verlieren sie darüber hinaus wichtige Zeit für Folgeprojekte, die ihnen womöglich einen Wettbewerbsvorsprung verschafft hätten.

Minimieren Sie Risiken und planen Sie Ihr Cloud-Projekt.

Unternehmen, die Cloud-Projekte nicht sorgfältig planen, strukturieren und vorbereiten, gehen also erhebliche Risiken ein. Zwar schreiten sie am Anfang ohne fundierte Planung womöglich schneller voran, ganzheitlich betrachtet verlieren sie aber Zeit durch Nacharbeit, verursachen höhere Kosten und verlieren womöglich gar die Nutzerakzeptanz oder riskieren ein Scheitern des gesamten Projekts. Wie sollten Firmen also die Planung der Cloud-Migration angehen? Gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen ist dieser Schritt gar nicht so einfach: Fehlende Personalressourcen oder das nicht vorhandene Know-how zur eigenständigen Konzeptionierung und Durchführung von Cloud-Projekten können hier schnell zum Show-Stopper werden.

Mehrstufiges Cloud-Vorgehensmodell nimmt alle Beteiligten mit.

Genau diese Herausforderungen kennen die Experten von Bechtle. Sie unterstützen Firmen und Organisationen dabei, Cloud-Lösungen entlang ihrer wirklichen Anforderungen zu entwickeln. „Dafür haben wir unser mehrstufiges Cloud-Vorgehensmodell entwickelt“, so Yannick Feuser. Einem erfolgreichen Projekt steht somit nichts mehr im Wege, denn die Experten begleiten Unternehmen Schritt für Schritt durch alle Phasen.

Dabei wird zuerst der Status quo beleuchtet, gemeinsame Ziele definiert, Vorschläge zur Zielerreichung festgelegt, bevor es ans Plattformdesign und die Roadmap sowie den Poof of Concept geht. Erst danach geht Bechtle gemeinsam mit dem Kunden das Projekt in vollem Umfang an. „Wichtig ist: Wir nehmen von Anfang an die gesamte Organisation und alle Betroffenen mit, unterstützen dabei, neue Skills zu entwickeln und überwachen und kontrollieren die gesamte Umsetzung“, erläutert Yannick Feuser. Gerade wenn die internen IT-Ressourcen knapp sind, ist das Managed Service Angebot interessant. Dabei übernimmt Bechtle auch nach der Migration den reibungslosen Betrieb der IT-Infrastruktur.

 

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Yannick Feuser

Leitung Service & Consulting,
Bechtle IT-Systemhaus Offenburg

Ansprechpartner.

Yannick Feuser

Leitung Service & Consulting, Bechtle IT-Systemhaus Offenburg

yannick.feuser@bechtle.com

 

 

Zum Thema.

  • Artikel: Die Adlerperspektive einnehmen: So planen Sie die Cloud für Ihr Business.

 

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 04.05.2021.