Eine glasklare Sache!

GETT verfügt über das größte Portfolio an Glastastaturen.

 

Der Variantenvielfalt steht eine ebenso hohe Vielfalt möglicher Einsatzgebiete gegenüber. Dies reicht vom designorientierten Ambiente bis hin zu medizinischen und hygienesensiblen Umgebungen. Das Tippen auf Glas vermittelt ein vollkommen anderes Betätigungsgefühl als das auf den mechanischen Tasten einer herkömmlichen PC-Tastatur.

 

 

 

 

 

Doch warum gibt es Glas- bzw. Touchtastaturen überhaupt? Was sind die Vorteile des Materials und was bringt es dem Nutzer konkret?    

Glas besitzt als Oberflächenmaterial für Tastaturen Vorteile, die durch kaum ein anderes Material in dieser Kombination sichergestellt werden können.

 

 

Hygienetauglichkeit.
Durch die flache, ebene und robuste Oberfläche ist Glas geradezu ideal, wenn Hygiene und Sauberkeit wichtige Kriterien sind. Das Beseitigen von Fetten, Ölen, Bakterien und Keimen ist problemlos möglich; auch der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist nahezu ohne Einschränkung möglich.

 

 

Widerstandsfähigkeit.
Glas ist überraschenderweise resistenter als andere vermeintlich robuste Werkstoffe. Durch Härtungsprozesse widersteht es mechanischen Einwirkungen wie Stößen oder Vibrationen. Gleichsam unterliegt es kaum Alterungsprozessen und ist nicht anfällig für Korrosion. 

 

Designwert.
Durch die Bedruckung von Glas lassen sich bei Touchtastaturen nahezu unlimitierte Designs umsetzen. Außer der Darstellung der Tasten und ihrer Symbole, die positionsgebunden sind, sind völlig freie Motive vergleichsweise einfach möglich. 

 

Eigenstabilität.
Ab einer bestimmten Materialstärke (bei thermisch gehärtetem Weißglas ab zwei Millimetern) besitzt Glas eine hohe Eigensteifigkeit und kann so als Bedienoberfläche und als mechanisches Trägermedium gleichzeitig verwendet werden.

 

Was bringt es nun dem Nutzer?

Für den Erstbediener mag sich das Tippen auf einer vollkommen flachen Oberfläche als befremdlich erweisen. Doch Hand aufs Herz – wer bedient nicht schon längst und intensiv die Bildschirmtastatur seines Smartphones? Wenn es sich bei Smartphones auch um eine andere Technologie (projiziert-kapazitive Touchscreens) handelt, ist das Prinzip doch das gleiche. Und was bringt es nun konkret?

 

Fakt 1.
Physiologisch-funktionell ist das Tippen auf einer Tastatur mit Glasoberfläche schonender für Hand- und Fingergelenke als das Schreiben auf einer herkömmlichen PC-Tastatur. Durch den Wegfall eines mechanischen Hubs und damit verbunden der Betätigungskraft wird das gesamte motorische System der Hand dauerhaft entlastet.

 

 

 

Fakt 2.

Die geschlossene Oberfläche bietet dem Nutzer Schutz vor Verschmutzung und damit der Entwicklung von Keimherden. Ein kurzes Abwischen reicht, um auf der sicheren Seite zu sein.

 

Fakt 3.

Das Auge tippt immer mit! Touchtastaturen sorgen für Aha-Effekte und machen das meistgenutzte Arbeitsgerät im Büro ganz einfach stylisher. Sie fügen sich perfekt in hochwertige, moderne Arbeitsumgebungen ein und setzen visuelle Glanzpunkte, wo sonst die Tristesse von Standards dominiert.

 

Fakt 4.

Die Tasten einer mechanischen Tastatur haben eine definierte Betätigungskraft und die ist daher für alle gleich. Touchtastaturen erlauben es, die Berührungssensitivität individuell einzustellen und so ein auf die Person abgestimmtes Bediengefühl zu ermöglichen.

 

 

 

Fakt 5.

Die generelle Nutzerpräferenz bei Tastaturen geht immer mehr zu „Tippen auf Glas“. Durch den totalen Siegeszug von Smartphones verändert sich auch die Erwartung an eine Tastatur. Wurden die ersten Glastastaturen vor 15 Jahren noch argwöhnisch mit der Tendenz zum Zweifel begutachtet werden sie heute als selbstverständlich angenommen. Nicht nur die Digital Natives, sondern auch die Analogwelt-Geborenen tippen heute wie selbstverständlich auf den Bildschirmtastaturen ihrer Smartphones. Genau dies erlauben auch nichtvirtuelle Touchtastaturen; und das sogar im Großformat.

 

 

Schon gewusst?

 

 

Seit wann gibt es Tastaturen mit Glasoberfläche?

Vor circa 15 Jahren rückten Bedienoberflächen aus Glas in den Blickpunkt der breiten Öffentlichkeit. Getrieben wurde dies durch Smartphones des Unternehmen Apple, die zu dieser Zeit erste nennenswerte Marktanteile erzielten. Parallel dazu und eher noch als Pioniertat erschienen die ersten Desktoptastaturen mit Glasoberfläche. Diese bildeten die komplette Funktionalität einer herkömmlichen PC-Tastatur ab. Zunächst wenig erfolgreich erfuhren sie ab 2010 einen bis heute ungebrochenen Aufwärtstrend, als man erkannte, dass die Technologie nicht nur funktioniert, sondern schick und funktionell zugleich ist.

 

Welche Anforderungen gibt es an das Glas?

Im Fachjargon werden Gläser, die bei Bediengeräten und somit auch bei Touchtastaturen zum Einsatz kommen, den sogenannten technischen Gläsern zugeordnet. Da das Funktionsprinzip auf der kapazitiven Wirkweise beruht, ergeben sich zunächst rein physikalisch bedingte Anforderungen. So dürfen die Gläser weder metallische Strukturen aufweisen noch Luftspalte wie bei Sicherheits- oder Thermogläsern. Ebenso wenig eignet sich unbehandeltes Glas aufgrund mangelnder Festigkeit. Je nach Produktvariante und je nach Anwendungsbereich wird das Material in unterschiedlichen Stärken und in unterschiedlichen Verarbeitungsvarianten ausgewählt.

Touchtastaturen, die im gewerblich-industriellen Bereich eingesetzt und eingebaut werden, verwenden eine starke Glasfront von meist drei Millimetern, um den robusteren Umgebungsbedingungen gerecht zu werden. Zudem sind sie in der Regel thermisch gehärtet. Dabei werden mittels eines Erwärmungs- und Abkühlungsprozesses künstliche Spannungen erzeugt, die eine hohe Schlag-, Biege- und Kratzfestigkeit sowie eine hohe Temperaturwechselbeständigkeit bewirken. Touchtastaturen, die am PC-Arbeitsplatz eingesetzt werden, verwenden ähnlich wie Smartphones eine hauchdünne Glasoberfläche. Durch chemisches Härten, das durch einen Ionenaustauschprozess realisiert wird, erhält das Glas eine hohe Druckspannung auf der Oberfläche und ist so ebenfalls weitaus unempfindlicher als unbehandeltes Glas. Prominenter Vertreter dieser Gattung von Gläsern ist Gorilla-Glas.

Welche Zusatzoptionen gibt es bei Glastastaturen?
Für spezifische Ansprüche lässt sich die Oberfläche des Glases modifizieren. Diese Optionen sind gängige, bedarfsgefertigte Funktionserweiterungen:

Muldenschliffe.

Durch spezielle Schleifverfahren wird die Glasstärke an den gewünschten Stellen bzw. „Tasten“ abgetragen und somit „tiefergelegt“. Möglich sind dabei nahezu alle Formen wie Kreise, Ellipsen oder Rechtecke.

Entspiegelung.

Durch ein chemisches Verfahren lassen sich Glasoberflächen entspiegeln und vermeiden so Lichtreflexionen. Damit einher geht eine „stumpfe“ Wahrnehmung der Oberfläche.

Satinieren.

Durch das Satinieren lassen sich undurchsichtige, aber transparente und fühlbar raue Bereiche realisieren. Damit ist es möglich, dem Finger durch spezielle haptische Bereiche Orientierung zu geben (Spezialtasten, Touchpad-Bereich etc.).

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Vanessa Scherer

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