Mit IT in der OT zu Smart Manufacturing.
Während IT alle Systeme zur Verwaltung und Speicherung von Daten umfasst, beschreibt OT (Operational Technology) die Technik, die Maschinen, Anlagen und industrielle Prozesse automatisiert, steuert und überwacht. Im Zuge der Digitalisierung verschmelzen beide Welten: Sensorik und das Internet of Things (IoT) generieren Betriebsdaten, die über Industrienetzwerke verteilt, auf IT-Infrastrukturen gesammelt und durch Applikationen bearbeitet und analysiert werden. KI veredelt diese Informationen und ermöglicht es, daraus wertvolle Erkenntnisse für die Optimierung von Prozessen zu gewinnen. Die enge Integration von IT und OT wird damit zur Voraussetzung für Smart Manufacturing. Bechtle kann IT. Aber ist Bechtle auch in der OT-Welt zu Hause?
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Ein holistischer Ansatz weitergedacht.
Wir sind seit mehr als vier Jahrzehnten fester Bestandteil der IT-Branche. Dabei decken wir alle Kernbereiche moderner IT ab – von Arbeitsplatzlösungen über Cloud und Datacenter bis zu Security und KI. Sicherheit und Skalierbarkeit sind in diesem Zusammenhang nicht nur theoretische Schlagwörter, sondern werden im täglichen Betrieb aktiv umgesetzt. Dies ist ebenso in der OT-Welt unabdingbar. Egal, ob Fertigung, Logistik, Gebäude- oder Campusmanagement: Die OT erfordert zwar nicht zwingend die IT, aber mit der zunehmenden Digitalisierung, der Anbindung und Vernetzung von Maschinen, dem Einsatz von Cloud- und KI-Technologien benötigt OT de facto immer mehr IT-Know-how.
OT trifft IT: Von der Maschine in die Cloud.
Zu dem benötigten IT-Know-how gehören performante OT-Netzwerke, die Übersetzung von Maschinensprache in eine cloudlesbare Sprache, leistungsstarke Edge Server zur Zwischenspeicherung von Prozessdaten, der Schutz vor Cyber-Bedrohungen, Remote Maintenance und vieles mehr. Zudem benötigen Robotik und RTLs (Real Time Location Services) neue Netzwerke wie 5G und UWB. Insbesondere IoT-Plattformen gewinnen im Kontext der OT an Bedeutung. Laut einer aktuellen Studie von Statista* setzen fast 89 % der befragten Unternehmen im Industrieumfeld IoT-Plattformen entweder schon ein oder planen deren Einsatz.
*Studie „Welche Bedeutung hat Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen?“, Statista, 2025.
IoT-Plattformen: Verbinden, verarbeiten, verstehen.
Mit IoT-Plattformen lassen sich Daten aus verschiedenen Quellen wie Maschinensteuerungen, Kameras, IoT-Sensoren und Mikrofonen sammeln. Um diese Daten verstehen und analysieren zu können, müssen sie zuerst homogenisiert und organisiert werden. Früher stand das Monitoring von Maschinen und Anlagen im Mittelpunkt der meisten Anwendungsfälle. Heute werden bei modernen IoT-Plattformen mittels KI unterschiedliche Informationen korreliert. Dadurch lassen sich Abweichungen vom Soll-Zustand nicht nur monitoren, sondern gezielt Aktionen ableiten. Unternehmen profitieren von verbesserten Prozessen, da sie Transparenz und Wissen über ein Asset erhalten und frühzeitig notwendige Maßnahmen einleiten können.
Bei einem Kunden rollen wir in den nächsten Jahren 10 Millionen IoT-Sensoren aus.
Stefan Schweiger, Business Manager AIoT Solutions bei Bechtle
Betrachtung des Ganzen statt nur der Teile.
Bechtle unterstützt den Entstehungsprozess von Produkten in jeder Phase: vom Engineering, einschließlich PLM, VR/AR, 3D-Druck und digitalen Zwillingen, über Edge- oder Cloud-Infrastrukturen sowie OT-Netzwerke und Services bis hin zur Beschaffung, zur Installation, zum Betrieb und zur Wartung von Hardware. Hier zeigt sich unsere IT-Kompetenz: durch digitale Technologien analoge Produkte, Prozesse oder Infrastrukturen dynamisch vernetzen, Echtzeit-Daten erheben und mit KI die Wertschöpfung erhöhen. „Wir haben schon viele kundenspezifische Industrieprojekte erfolgreich umgesetzt“, erklärt Stefan Schweiger, Business Manager AIoT Solutions bei Bechtle. „Bei einem Kunden rollen wir im Rahmen einer Multi-Side-Enterprise-Implementierung in den nächsten Jahren 10 Millionen IoT-Sensoren aus. Ein anderer Kunde setzt KI ein, um vollautomatische Qualitätsprüfungen seiner Produkte durchzuführen. Die Erfahrung von Bechtle im IT-Umfeld ist dabei äußerst hilfreich.“
Komplexität als Chance nutzen.
Die Konvergenz von IT und OT ist für Bechtle daher eine logische Weiterentwicklung. Der Schlüssel sind Daten. IT ermöglicht die Daten, doch der geschäftliche Wert von ihnen liegt in der Nutzung durch das gesamte Unternehmen. Der Zusammenschluss von Technologien wie IoT und KI führt zwangsläufig zu einer höheren Wertschöpfung und zur nächsten Evolutionsstufe. Sind Assets erst einmal digital vernetzt, lassen sich Analysen erzeugen und Prozesse automatisieren. Stefan Schweiger: „Die Hannover Messe zeigt die Veränderung der Industrie. Während früher ausschließlich Maschinen ausgestellt wurden, liegt heute der Fokus auf der Digitalisierung und Themen wie KI, IoT, Robotik, Automatisierung und Cyber-Sicherheit. Denn mit der immer stärkeren Vernetzung nimmt auch die potenzielle Angriffsfläche zu.“
Bechtle auf der Hannover Messe 2026.
Auf der diesjährigen Hannover Messe präsentiert Bechtle seine Kompetenz im Bereich OT. Neben PLM-Lösungen werden Technologiekonzepte und IT-Lösungen rund um OT-Netzwerke, Security, Remote Access, die sichere Anbindung von Maschinen an die Cloud durch das Bechtle Secure Edge Gateway, KI-basierte Qualitätskontrolle, KI-basierte Predictive Maintenance und die Skalierung KI-basierter Roboter gezeigt. Die Bechtle Expert:innen demonstrieren dabei ihr Fachwissen anhand vielfältiger Kundenprojekte. Zudem können interessierte Messebesucher:innen an Demonstratoren Technologie zum Anfassen erleben. Besuchen Sie uns gern auf der Hannover Messe! Sie finden uns in Halle 17 an Stand E20. Wir freuen uns auf Sie!
*Studie „Welche Bedeutung hat Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen?“, Statista, 2025.
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