Die Bechtle Service Factory industrialisiert das Management von Cloud-Umgebungen.
Mit der Buchung eines Cloud-Services beginnt die eigentliche Aufgabe: das professionelle Management. In der Bechtle Service Factory übernimmt das ein Team von über 60 Spezialist:innen. Sie managen, standardisieren, automatisieren und skalieren Cloud-Dienste – mit ausgeprägter Start-up-Mentalität und stets mit Blick auf die Anforderungen der Kunden.
Lange Zeit folgte das Geschäftsmodell der Managed Services einer einfachen Logik: Menschen erbringen Leistungen, Technologie unterstützt sie dabei. Doch die Cloud hat dieses Paradigma grundlegend verändert. Kunden entwickeln Anwendungen agiler, fordern mehr Self-Service, schnellere Reaktionen und höhere Automatisierungsgrade.
Bechtle hat 2020 mit der Service Factory einen eigenen Weg eingeschlagen. Die Idee: zentral in neue Vorgehensweisen investieren, im Start-up-Modus Dinge erproben, die im operativen Tagesgeschäft der Bechtle IT-Systemhäuser wenig Raum finden. „Früher waren Managed Services ein People Business – durch Menschen gemacht, durch Technologie unterstützt. In der Cloud dreht sich das Zielbild um: Die Technologie gibt den Takt vor und wird durch Menschen unterstützt", erklärt Ingo Janßen, Business Manager Managed Services bei Bechtle.
Was die Service Factory konkret leistet.
Die Bechtle Service Factory entwickelt und betreibt standardisierte Managed Cloud Services. Der erste Service, Microsoft 365 Smart Workplace, wurde 2020 lanciert. Seitdem ist das Portfolio kontinuierlich gewachsen und das Team übernimmt zunehmend auch das Management weiterer Plattformen. Neben der eigenen Bechtle Cloud sind inzwischen Azure, AWS, Google Cloud sowie europäische Anbieter wie Ionos oder Nextcloud integriert.
Ein zentrales Versprechen ist die sofortige Lieferbereitschaft. Während bei klassischen Service-Projekten Transition-Phasen von mindestens drei Monaten üblich sind, ist die Bechtle Service Factory in der Regel deutlich schneller betriebsbereit.
Wir können sofort anbieten und müssen nicht erst die Mitarbeitenden suchen, die Services erbringen. Wir skalieren über Automatisierung.
Radoslav Marjanac, Leiter Bechtle Service Factory
Digitale Souveränität als Wachstumsthema.
Aktuell steigt insbesondere die Nachfrage nach Services für digital souveräne Cloud-Dienste. Für Unternehmen und Behörden, die Workloads aus Datenschutzgründen oder regulatorischen Anforderungen gezielt in Deutschland oder im europäischen Raum betreiben müssen, bieten die Spezialist:innen eigens entwickelte Lösungen an: auf Basis der Bechtle Rechenzentren oder gemeinsam mit Partnern wie Ionos oder Nextcloud.
„Das Thema Digitale Souveränität hat in den letzten ein bis zwei Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Mit der Bechtle Service Factory sind wir in der Lage, souveräne Cloud-Provider schnell zu integrieren und entsprechende Managed Services bereitzustellen. Mit der Flexibilität von Radoslav und seinem Team können wir Kundenanforderungen sehr zügig bedienen", erklärt Ingo Janßen.
Warum Kunden Standards wollen.
Auch standardisierte Services gewinnen zunehmend an Akzeptanz. In einer Bechtle Befragung gaben 77 Prozent der Managed-Service-Kunden an, dass sie bereit sind, standardisierte Leistungen zu nutzen, wenn daraus Kosten- und Skalierungsvorteile entstehen. Bei Entscheidern auf Geschäftsführungsebene liegt die Zustimmung sogar bei 84 Prozent. In Kombination mit dem individualisierten Ansatz der Bechtle IT-Systemhäuser, erhalten Kunden das Beste aus beiden Welten: Verlässlichkeit und Geschwindigkeit durch standardisierte Services sowie individuelle Begleitung durch persönliche Ansprechpersonen. Die Service Factory liefert die standardisierten Bausteine, die Systemhäuser integrieren sie passgenau in maßgeschneiderte Kundenlösungen.
KI als nächste Stufe.
Künstliche Intelligenz treibt die Weiterentwicklung des Leistungsportfolios der Service Factory maßgeblich voran. Mittelfristig werden Kunden ihre Services direkt über Eingaben in Alltagssprache steuern können. „In drei Jahren sehe ich den Endanwender, der mit der KI spricht – und im Hintergrund laufen unsere Services“, sagt Radoslav Marjanac.