Stadt Dortmund – 25.000 iPads für 154 Dortmunder Schulen.

Die Dortmunder Schulen stehen bei der technischen Ausstattung im landesweiten Vergleich mit an der Spitze. Aufgrund der Corona-Pandemie wollte die Stadt Dortmund dennoch das digitale Angebot ausweiten. Mithilfe des „Sofortausstattungsprogramms“ des Bundes und des Landes NRW sowie der „Richtlinie über die Förderung von dienstlichen Endgeräten für Lehrkräfte an Schulen in Nordrhein-Westfalen“ versorgte die Stadt Dortmund 154 Schulen mit iPads. Trotz der angespannten Markt- und Liefersituation schaffte Bechtle es, die 25.000 iPads für das Lernen auf Distanz mit passendem Image an die Einrichtungen zu liefern.

Projektdaten.

  • Modern Workplace
  • Öffentliche Auftraggeber
  • Apple
  • > 1.500 Mitarbeiter

Herausforderung.

Die Jahre 2020/2021 waren geprägt vom digitalen Lernen und Arbeiten. Die Corona-Pandemie zwang nicht nur Arbeitnehmer ins Homeoffice. Viele Schülerinnen und Schüler (SuS) waren auf die digitalen Unterrichtsangebote angewiesen. In der Stadt Dortmund gehen rund 78.500 Schülerinnen und Schüler in 154 Schulen. Jede einzelne davon wurde und wird von der Stadtverwaltung aktiv im Umgang mit den großen Herausforderungen der Pandemie und der digitalen Zukunft unterstützt. Dortmund belegt deshalb einen Spitzenplatz unter den nordrhein-westfälischen Kommunen im Bereich der technischen Ausstattung. Trotzdem zeigte die Corona-Pandemie, dass es noch erhebliches Potenzial zur Ausweitung und der effektiven Nutzung der digitalen Angebote gab. Denn noch immer hatten viele Kinder und Jugendliche zu Hause keine ausreichende technische Ausstattung, um am Lernen auf Distanz in digitaler Form teilzunehmen. Die Stadt Dortmund baute deshalb mit dem „Sofortausstattungsprogramm“ des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen den bereits begonnenen Medienentwicklungsplan und den „DigitalPakt“ im Jahr 2020 weiter aus. Dortmund rief 6,1 Millionen Euro Fördermittel ab und stockte diese mit etwa 700.000 Euro aus Mitteln des Programms „Gute Schule 2020“ auf. Zusätzlich standen ca. 3 Millionen Euro aus der „Richtlinie über die Förderung von dienstlichen Endgeräten für Lehrkräfte an Schulen in Nordrhein-Westfalen“ zur Verfügung. Da sich viele Schulen bereits in den vergangenen Jahren für den Einsatz von iPads entschieden hatten, schrieb die Stadt Dortmund den Erwerb von insgesamt 25.000 iPads europaweit aus. Bechtle erhielt aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und der räumlichen Nähe den Zuschlag für das Projekt.


Zwischen November 2020 und April 2021 lieferte uns Bechtle die iPads trotz des sehr angespannten Marktes aus. Das Projekt lief wirklich vorbildlich ab. Bechtle war immer erreichbar und setzte gute Leute ein. Es gab für uns zu jedem Zeitpunkt einen Ansprechpartner, der uns auf dem Laufenden hielt und auf die Marktsituation reagierte. So wussten wir stets, wie der Lieferstand ist und welche Schulen als Nächstes ihre iPads erhalten. Ein Projekt, das uns viel Spaß gemacht hat.

Christian van Rissenbeck, Stellvertretender Bereichsleiter Systemtechnik, Stadtverwaltung Dortmund


Lösung.

Die Herausforderung lag jedoch im angespannten Markt. Die Zahl der lieferbaren iPads war gering, als die Stadt Dortmund im November 2020 den Auftrag an Bechtle vergab. Anstatt Dortmund allerdings warten zu lassen, lieferte Bechtle bereits bis Dezember die ersten 3.500 Geräte aus – komplett einsatzbereit. Das Systemhaus der Stadt Dortmund bereitete dazu für jede Schule eine individuelle Image-Lösung auf eigens dafür zur Verfügung gestellten Servern vor. Denn die Schulen unterscheiden sich in vielen Punkten: WLAN, eingesetzte Apps, Voreinstellungen und die Rechte für SuS und Lehrende mussten einzeln erfragt, aufgesetzt und installiert werden. Das stadteigene Dortmunder Systemhaus stellte dazu extra zusätzliches Personal ein. Dortmund konnte so alle erforderlichen Installations-Images reibungslos erstellen lassen. In einem zweiten Schritt war und ist der Betrieb der iPads gewährleistet, da die Stadt Dortmund mit ihrem Systemhaus einen eigenen technischen Support für die Schulen und die dort eingesetzten iPads anbietet.

Aufgrund der Sozialstruktur wurde ermittelt, wie viele SuS durch das Projekt aus Bundes- und Landesmitteln an den einzelnen Einrichtungen unterstützt werden können. Bei Bechtle wurden die jeweiligen iPads pro Schule abgerufen. Bis April 2021 erhielten auf diese Weise alle Schülerinnen und Schüler, bei denen es einen Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte gibt, ein iPad als kostenlose Leihgabe direkt einsatzbereit in ihre Schule geliefert.

Parallel stellte die Stadt Dortmund eine für das Lernen auf Distanz erforderliche Lernplattform zur Verfügung. Im Projekt „Dortmund macht Schule“ führten Apple und Bechtle 70 Online-Kurse über die Handhabung des iPads im Unterricht durch. Sie bildeten Lehrerinnen und Lehrer aber auch im Umgang und der Nutzung der iServ Lernplattform aus.

Vorteile/Nutzen.

Mit den Mitteln des Sofortausstattungsprogramm war für die Stadt Dortmund die Beschaffung von rund 25.000 iPads für Schülerinnen und Schüler möglich, die zu Hause kein geeignetes Gerät zur Verfügung haben. Bechtle schaffte es, trotz der angespannten Markt- und Liefersituation alle Schulen nach und nach mit den angeforderten iPads zu beliefern. Sie waren dank der guten Zusammenarbeit zwischen Bechtle und dem Dortmunder Systemhaus auf die Gegebenheiten der jeweiligen Schule vorbereitet und daher direkt im digitalen Unterricht einsatzbereit.

Ausführliche Referenz.

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