Beim Thema digitale Souveränität bleibt die zentrale Frage häufig unbeantwortet:

Wie souverän ist die eigene Organisation wirklich?

Nur, wer digitale Souveränität messen kann, kann Risiken korrekt bewerten, Investitionen priorisieren und Entscheidungen gegenüber Aufsichtsgremien, Stakeholdern oder Bürger:innen nachvollziehbar begründen.

Digitale Souveränität ist Chefsache.

Digitale Souveränität ist längst mehr als ein IT-Thema. Vorfälle von Lieferkettenunterbrechungen, Softwarerestriktionen und steigenden Lizenzkosten durch Vendor-Lock-in sind längst keine Seltenheit mehr. Dazu kommen erhöhte regulatorische Anforderungen, geopolitische Spannungen und zunehmende Abhängigkeiten von digitalen Technologien. Wer jetzt nicht handelt, fällt zurück. Vorstände, Geschäftsführende und öffentliche Entscheidungsträger:innen müssen Souveränität jetzt priorisiert angehen.

In unserem Panel-Talk diskutieren führende Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem Public Sector, wie digitale Souveränität von einem häufig verwendeten Schlagwort zu einer konkreten Steuerungsgröße werden kann.

Im Webinar erfahren Sie:

  • Warum digitale Souveränität Führungsaufgabe ist.
  • Weshalb Messbarkeit von digitaler Souveränität der erste Schritt für ein erfolgreiches Souveränitätsmanagement ist.
  • Welche Rolle etablierte Frameworks wie BIoS und ES3 spielen können.
  • Was digitale Souveränität mit IT-Risikomanagement und IT-Sicherheitsmanagement zu tun hat.
  • Wie sich Organisationen zukünftig transformieren müssen.
Melden Sie sich jetzt zu unserem Webinar am 03.09.2026 von 10:00 - 11:30 Uhr an und stellen Sie Ihre Fragen direkt an unsere Expert:innen.

Ihre Referent:innen.

Bild von Sofie Schoenborn
Sofie Schönborn.
Digital Sovereignty Manager bei Schwarz Digits.

Sofie Schönborn ist Digital Sovereignty Manager bei Schwarz Digits, der IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe. Als Expertin für digitale Souveränität übersetzt sie das abstrakte Konzept der digitalen Souveränität in konkrete, umsetzbare Strategien. Sofie leitet Forschungsaktivitäten und Initiativen zur digitalen Souveränität, einschließlich der Entwicklung des Sovereignty Maturity Levels Frameworks als Teil des Schwarz Digits European Sovereign Stack Standard (ES3). Dieses Framework wurde entwickelt, um die digitale Souveränität von Cloud-Lösungen und IT-Services messbar und vergleichbar zu machen. Sofie ist Co-Autorin und Co-Editorin des jährlich erscheinenden Cybersecurity Reports von Schwarz Digits.

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Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker.
Wissenschaftlicher Direktor und Gründer des cyberintelligence.institute.

Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker studierte Rechtswissenschaft und Informatik und forscht als wissenschaftlicher Direktor und Gründer des cyberintelligence.institute an der Schnittstelle von Recht und Technik in der Cyber-Sicherheit, Konzernstrategie sowie zu digitaler Resilienz im Kontext globaler Krisen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt dabei insbesondere auf dem chinesischen und dem US-amerikanischen IT-Recht. In dieser Funktion berät er die Bundesregierung, die Europäische Kommission und Unternehmen weltweit, bei denen er unter anderem als Aufsichtsrat verschiedene Positionen innehat. Ehrenamtlich beteiligt sich Dennis Kipker in den USA am World Justice Project und im Advisory Board des African Center for Cyberlaw & Cybercrime Prevention (ACCP) an der Nelson Mandela Universität in Südafrika. 2025 wurde Professor Kipker in die Capital „Top 40 unter 40“ aufgenommen. Mit diesem Preis werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren berufliches Wirken als besonders einflussreich und zukunftsweisend gilt. Regelmäßig veröffentlicht er überdies als Publizist Beiträge zu Digitalthemen unter anderem für die Wissenskolumne im ZDF, den Tagesspiegel, Focus online sowie für die Wirtschaftswoche.

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Steven Handgrätinger.
Bereichsvorstand Public Sector Division.

Steven Handgrätinger verantwortet als Bereichsvorstand Public Sector bei Bechtle das Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern. Seit mehr als 20 Jahren begleitet er Behörden und öffentliche Institutionen bei strategischen IT- und Digitalisierungsvorhaben und verfügt über umfassende Erfahrung in den Bereichen IT-Strategie, Governance und digitale Transformation. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Frage, wie Organisationen im öffentlichen Sektor leistungsfähige, sichere und zukunftsfähige IT-Strukturen aufbauen können. Dabei befasst er sich intensiv mit den Voraussetzungen für digitale Souveränität – von technologischen Abhängigkeiten über regulatorische Anforderungen bis hin zu Fragen der Steuerung und Messbarkeit. Durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Bund, Ländern und Kommunen bringt er eine praxisnahe Perspektive in die Diskussion ein und zeigt auf, wie digitale Souveränität im öffentlichen Sektor konkret gestaltet und verankert werden kann.

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Prof. Dr. Martin Kaloudis.
Bereichsvorstand Region Mitte und West.

Als Bereichsvorstand der Bechtle AG verantwortet Martin Kaloudis die strategische Weiterentwicklung und den Erfolg des Vertriebs in den Regionen Mitte und West. Er begleitet Unternehmen und öffentliche Auftraggeber bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben und der Entwicklung zukunftsfähiger IT-Architekturen. Seine Erfahrungen aus über 25 Jahren in Führungspositionen bei der Deutschen Bahn, als CEO der BWI GmbH und bei Bechtle prägen seinen Blick auf digitale Souveränität. Diese versteht er nicht als technologische Unabhängigkeit, sondern als Unabhängigkeit von Organisationen, auch unter sich verändernden Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. Deshalb ist digitale Souveränität für ihn eine strategische Führungsaufgabe. Die digitale Souveränität von Systemen und Staaten sowie Cyber-Security gehören darüber hinaus zu den Schwerpunkten seiner Forschungsarbeit, die er als Professor für Wirtschaftsinformatik an der AKAD University Stuttgart führt.

Eine blonde Frau mit Brille arbeitet an einem PC.

Von der Diskussion zur Entscheidungsgrundlage.

Digitale Souveränität wird häufig mit vollständiger Unabhängigkeit gleichgesetzt. Doch in einer global vernetzen Welt existieren Abhängigkeiten für jede Organisation. Entscheidend sind daher nicht die vollständige Vermeidung von Abhängigkeiten, sondern die Transparenz über bestehende Abhängigkeiten sowie ein bewusstes Risikomanagement.

Im Webinar diskutieren wir:

  • Was digitale Souveränität tatsächlich bedeutet und was nicht.
  • Welche Standards und Regelungen Orientierung bieten.
  • Wie Organisationen souveränitätsbezogene Risiken bewerten sollten.
  • Welche Auswirkungen digitale Souveränität auf Investitionsentscheidungen, Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit hat.

Dabei betrachten wir sowohl die Herausforderungen von Unternehmen als auch von Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen. Denn während Unternehmen wirtschaftliche Risiken tragen, stehen Behörden zusätzlich vor der Verantwortung, das Vertrauen von Bürger:innen in staatliche Handlungsfähigkeit zu stärken.

Sie möchten Transparenz in Ihrer Organisation schaffen und mithilfe messbarer digitaler Souveränität die ersten Schritte gehen?
Dann melden Sie sich jetzt zu unserem Webinar an.

Können Sie nicht live dabei sein? Melden Sie sich trotzdem gerne an – wir senden Ihnen im Anschluss die Aufzeichnung zu.