Modern Workplace - 07.09.2020

Was die Zukunft der Arbeit für Unternehmen jetzt bedeutet.

Die Zukunft der Arbeit liegt – wie der Name sagt – in der Zukunft. Doch der Erfolg von übermorgen beginnt schon heute. Deshalb sollten Führungskräfte sich mit der Transformation beschäftigen, bevor es zu spät ist …

Verfasst von

Kein einfaches Unterfangen. Denn der Wandel zur Future of Work ist komplex. Er betrifft alle Bereiche der Unternehmensstrategie. Darum hilft es, ihn in kleinere Einheiten zu unterteilen, die Sie Schritt für Schritt wieder zu einer ganzheitlichen Strategie zusammensetzen können.

Wenn wir von der Arbeit der Zukunft reden, kommen Sie nicht an den drei Megatrends der Arbeitswelt vorbei.

Die drei Megatrends der Arbeitswelt der Zukunft.

Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Drei Trends scheinen darauf hinauszulaufen, dass der klassische Schreibtisch im Büro von 8 bis 16 Uhr verschwindet.

Trend 1: Digitalisierung.

Eigentlich keine Überraschung: Der Arbeitsplatz von morgen wird digital. Trotzdem hält 2018 nicht einmal die Hälfte der Unternehmen die Digitalisierung für wichtig oder sehr wichtig, so ein Report des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Dabei sollten sie besonders Führungskräfte im Auge behalten. Denn die Aufgaben ihrer Belegschaft werden sich in den nächsten Jahren enorm verändern. Künstliche Intelligenz sorgt für eine Automatisierung von Routineaufgaben. Dafür werden zwei Skills wichtiger. Zum einen die Datenanalyse – sozusagen der Übergang vom Aufgabenbereich der IT zu strategischen Tasks. Zum anderen aber auch Soft Skills wie die Teamfähigkeit.

Das große Ziel von Entscheidern muss also lauten, diesen Wandel der Belegschaft frühzeitig zu erkennen und umzusetzen. Im nächsten Blog-Post teile ich meine Meinung, wie das gelingen kann.

Trend 2: Globalisierung.

Bisher betraf die Globalisierung vor allem Produktketten. Doch in Zukunft bestimmt sie auch, wer an Ihren Projekten arbeitet, auf welche Weise und an welchem Ort.

Durch digitale Cooperation-Tools sind Ihre Mitarbeitenden nicht mehr an den Arbeitsplatz vor Ort gebunden und durch Covid-19 in Bereiche gepusht, wo dies vorher angeblich undenkbar war. Tatsächlich müssen sie nicht einmal mehr fester Teil Ihres Teams sein: Der Trend geht zu externen Spezialisten, die Ihren Stab projektbezogen ergänzen.

Führungskräfte müssen also ein Gespür dafür entwickeln, wie sie ein sich ständig änderndes Team organisieren.

Trend 3: Demografischer Wandel.

Trotz eines steigenden Renteneinstiegsalters, beispielsweise mit 70 Jahren, sind Fachkräfte rar. Und dieser Trend wird die Zukunft der Arbeit prägen. Millennials und die nachfolgende Generation Z – hochspezialisierte Freiberufler oder flexible Talente – können sich im Prinzip aussuchen, für wen sie arbeiten möchten. Durch den Generationenwechsel ändern sich auch die Ansprüche daran, was einen Traumarbeitsplatz ausmacht: Flexibilität, Work-Life-Balance und Teamchemie statt immer höherer Bezahlung.

Auf C-Level sollten Sie sich darüber Gedanken machen, ob Ihre Mitarbeiterverträge noch zeitgemäß sind oder ein Update benötigen.

Wie Sie das Arbeiten der Zukunft angehen.

In meinem nächsten Beitrag teile ich Denkanstöße, was Sie jetzt tun sollten, um sich auf die Zukunft der Arbeit vorzubereiten. Haben Sie sich bereits Gedanken darüber gemacht? Ich freue mich auf Ihre Perspektive!

Beitrag weiterempfehlen

Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 07.09.2020.