Stellungnahme: Maßnahmen zum „Notfallplan Gas“ in Deutschland.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und die Bundesnetzagentur haben einen dreistufigen Notfallplan entwickelt, um auf die Verknappung von Gas reagieren zu können. Am 23. Juni 2022 hat das BMWK die Alarmstufe des Notfallplans Gas in Deutschland ausgerufen. Die Alarmstufe folgt auf die am 30. März 2022 ausgerufene Frühwarnstufe. Die nächste und letzte Stufe ist die Notfallstufe. Sie tritt in Kraft, wenn eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas, eine erhebliche Störung der Gasversorgung oder eine andere erhebliche Verschlechterung der Versorgungslage vorliegt. Dann greift laut Regelwerk der Staat ein, um „nicht-marktbasierte Maßnahmen“ umzusetzen, die insbesondere die Gasversorgung der geschützten Kunden sicherstellen sollen.

Selbst unter der Voraussetzung, dass Standorte von Bechtle durch eine deutliche Reduzierung oder sogar das Einstellen der Energieversorgung nicht weiter betrieben werden können, ist die fortgesetzte Betreuung der Kunden nicht gefährdet.

Als Ausweichszenario für die IT-Arbeitsplätze der Mitarbeitenden wäre jederzeit eine Wiederaufnahme der während der Pandemie praktizierten mobilen Arbeitsweise aus den Homeoffices möglich.

Auch der Betrieb des Rechenzentrums ist nicht gefährdet. Bereits seit 2016 betreibt Bechtle sein Datacenter in Frankfurt am Main am größten Datacenter-Campus Europas. Dazu hat Bechtle eine langfristig ausgerichtete Partnerschaft mit NTT Global Data Centers EMEA GmbH (NTT GDC) vereinbart.

Die NTT GDC gilt als Kritische Infrastruktur. Das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ausgestellte Nachweisdokument P gemäß §8a Absatz 3 BSIG liegt Bechtle vor.

Danach ist die Stromversorgung für unsere Rechenzentren sichergestellt. Auch bei einem vollständigen Ausfall der üblichen Stromversorgung sehen die geschlossenen Lieferantenverträge den weiteren Notstrombetrieb für 72 Stunden unter Vollauslastung mit Diesel Aggregaten vor. Die Dieseltanks können im laufenden Betrieb nachgetankt werden. Treibstoffmengen können bei Bedarf innerhalb von 72 Stunden, im Notfall innerhalb von 24 Stunden aufgefüllt werden. NTT GDC EMEA hat Verträge mit verschiedenen Treibstofflieferanten und wird im Topranking in der gleichen Prioritätsgruppe wie Flughäfen, Rettungskräfte und Krankenhäuser versorgt. Dies ist nach aktuellen Annahmen die höchstmögliche Absicherung für Treibstoffnachschub.

Darüber hinaus hat Bechtle einen Krisenstab „Notfallplan Gas“ etabliert, der die vorhandenen Notfallpläne bei Bedarf anpasst, interne Maßnahmen zur Vermeidung von Versorgungsengpässen steuert und den Umgang mit möglichen Engpässen vorbereitet.

Maßnahmen zur Sensibilisierung der Geschäftsführenden aller Standorte der Bechtle Gruppe mit dem Ziel der Reduzierung des Energieverbrauchs wurden bereits eingeleitet und werden flächendeckend umgesetzt.

Diese Stellungnahme wird bei Bedarf angepasst. Aktueller Stand: Neckarsulm, 16.08.2022

 

Stellungnahme


Stellungnahme zu den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine.

Mit Bestürzung und Fassungslosigkeit blicken wir auf die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine und verurteilen die völkerrechtswidrige Aggression Russlands entschieden. In Solidarität fühlen wir uns mit den Menschen in der Ukraine verbunden. Wir hoffen, dass eine schnelle Rückkehr an den Verhandlungstisch zu einer diplomatischen Lösung führt und die Kampfhandlungen rasch eingestellt werden.

Für unsere Kunden stellen sich insbesondere Fragen zur Cyber-Sicherheit und zu den Auswirkungen auf die globalen Lieferketten. Dazu sind wir in intensivem Austausch mit unseren internationalen Partnern und Lieferanten sowie mit Behörden wie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Nach aktuellem Stand besteht keine Gefährdung der Kundenbeziehung.

Wir teilen die Einschätzung des BSI, dass die allgemeine Cyber-Bedrohungslage - durch Cyber-Crime und andere Phänomene - weiterhin besteht, aktuell jedoch keine Erkenntnisse zu akuten Gefährdungen für deutsche Unternehmen vorliegen. (Quelle: BSI)

Wir schließen uns auch der am 15. März 2022 durch das BSI ausgesprochenen Warnung vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky an. Das BSI empfiehlt, Anwendungen aus dem Portfolio von Virenschutzsoftware des Unternehmens Kaspersky durch alternative Produkte zu ersetzen. (Quelle: BSI).

Auswirkungen auf die Lieferkette sind nach derzeitigem Stand noch nicht spürbar. Wir nutzen hier unsere exzellenten Beziehungen zu unseren Herstellerpartnern um schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, um die ohnehin angespannte Liefersituation nicht weiter zu verschärfen. Hierzu folgen regelmäßige Updates. Unsere Hersteller haben vor diesem Hintergrund zum Großteil bereits im Januar den Transport auf den Seeweg umgestellt.

Eine mittel- bis langfristige Einschätzung der Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine ist derzeit aufgrund der hohen Dynamik des Geschehens nicht möglich.

Bechtle ist in 14 Ländern Europas aktiv: Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Frankreich, Niederlande, Italien, Spanien, Portugal, Irland, Großbritannien, Ungarn, Tschechien und Polen. In diesen Ländern verfügen wir über Vertriebsstandorte. Eigene Produktionsstätten betreibt Bechtle nicht. Wir beschäftigen weder in der Ukraine noch in Russland Menschen.

Den im Zusammenhang mit den kriegerischen Handlungen in der Ukraine beschlossenen wirtschaftlichen Sanktionen schließt sich Bechtle vollumfänglich an und gleicht täglich die behördlichen Sanktionslisten mit dem Kundenbestand ab.

Über unseren Standort in Polen sind sehr schnell erste Hilfsmaßnahmen angelaufen, die wir vollumfänglich unterstützen. Um darüber hinaus zu helfen, haben wir 250.000 Euro für humanitäre Hilfsmaßnahmen bereitgestellt, um über UNICEF den in besonderem Maße betroffenen Kindern in und aus der Ukraine zu helfen. 

Wir bei Bechtle schließen uns den politischen Forderungen und Maßnahmen der Bundesrepublik Deutschland, der Europäischen Union, weiterer westlicher Verbündeter sowie der großen Mehrheit der in der UN-Vollversammlung vertretenen Staaten an, die auf die schnelle Wiederherstellung des Friedens zielen.

Diese Stellungnahme wird bei Bedarf angepasst. Aktueller Stand: Neckarsulm, 15.3.2022

 

Stellungnahme


Stellungnahme Coronavirus (SARS-CoV-2 bzw. COVID-19).

Seit Februar 2020 bestimmt das Coronavirus die weltweite Nachrichtenlage. Wir haben es auch Anfang 2022 mit einer unverändert dynamischen Situation zu tun, die sich in sehr kurzen Zeitabschnitten verändert und weltweit unterschiedliche Regelungen mit sich bringt. 

Bechtle ist in 14 Ländern Europas aktiv: Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Frankreich, Niederlande, Italien, Spanien, Portugal, Irland, Großbritannien, Ungarn, Tschechien und Polen. In diesen Ländern verfügen wir über Vertriebsstandorte. Eigene Produktionsstätten betreibt Bechtle nicht. Wir beobachten die Entwicklungen rund um die weitere Verbreitung des Coronavirus sehr aufmerksam. Dazu stehen wir in Kontakt mit den relevanten Behörden, um nah an neuesten Erkenntnissen und Empfehlungen zu sein. Darüber hinaus beziehen wir in unsere Erwägungen zu erforderlichen Maßnahmen in unserem Heimatmarkt Deutschland insbesondere auch die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts mit ein. 

Oberste Priorität bei allen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Coronavirus haben der Schutz unserer Mitarbeitenden und die Erfüllung der Verträge mit unseren Kunden. Ziel unserer Betriebsvorkehrungen ist Business Continuity. Dazu gibt es eine enge Abstimmung aller Fachabteilungen und Standorte, um Themen wie Verhalten von Urlaubsrückkehrern und Umgang mit Risikogruppen einheitlich zu regeln. Neben der laufenden Sensibilisierung der Mitarbeitenden, konkreten Hygienemaßnahmen und Verhaltensregelungen umfassen unsere Maßnahmen auch die Zusammenstellung seriöser Informationsquellen, um die Aktualität der Nachrichtenlage zu sichern. Sämtliche pandemiebezogenen Maßnahmenpläne werden vom interdisziplinär besetzten Bechtle Corona-Krisenstab regelmäßig überprüft und nach Bedarf angepasst.

Zudem haben wir Maßnahmen ergriffen, die es ermöglichen, ganze Abteilungen und Standorte vorübergehend vollständig von zu Hause arbeiten zu lassen. Unsere CIO-Organisation kann zudem den Betrieb unserer IT ortsunabhängig sicher steuern. Darüber hinaus stehen wir mit unseren Lieferanten in engem Austausch, um eine für unsere Kunden reibungslose Fortsetzung unserer Geschäftsbeziehungen zu sichern. Von unseren exzellenten, oftmals seit Jahrzehnten bestehenden Partnerschaften zu den großen IT-Herstellern versprechen wir uns, die bestehenden Einschränkungen der Lieferkette so gering wie möglich zu halten. Wir profitieren zudem derzeit von den Möglichkeiten der Bevorratung in unseren eigenen Logistikzentren in Deutschland und der Schweiz.

Eine mittel- bis langfristige Einschätzung der Situation ist aufgrund der hohen Dynamik der Virusverbreitung sowie der Liefereinschränkungen bei IT-Produkten seriös nicht möglich.

Diese Stellungnahme wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.

 

Stellungnahme