Künstliche Intelligenz: Die Zukunft für den Mittelstand.

​Vor einigen Jahren noch hätte man Künstliche Intelligenz (KI) spontan im Science-Fiction-Bereich verortet. Heute investieren immer mehr Unternehmen ganz konkret in KI, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern. Dabei geht es oft um Service-Verbesserungen, die schnellere Bereitstellung von Informationen, optimierte Prozesse oder ganz neue Businessmodelle. Und die sind nicht nur für Großkonzerne interessant, sondern auch für den Mittelstand.​​

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Aus Daten wird Fortschritt.

Ein Produkt der fortschreitenden Digitalisierung sind große Datenmengen. Daten, die nicht nur Umstände machen, indem man sie speichern oder vor fremden Zugriffen schützen muss. Sie sind der Stoff, aus dem KI die Zukunft macht – und zwar auf viele verschiedene Arten. Die Möglichkeiten für den Einsatz Künstlicher Intelligenz sind enorm: Sie kann große Datenmengen innerhalb kürzester Zeit auswerten und bereitstellen. Objekte und Situationen schnell erkennen und sofort handeln – zum Beispiel im Straßenverkehr. Sie kann aber auch Schlussfolgerungen für die Zukunft treffen, indem sie vergleichbare Daten und Szenarien auswertet – etwa in der Gesundheitsvorsorge, bei der Wartung technischer Geräte oder bei Versicherungen. „In Baden-Württemberg sind wir ganz nah dran an der Entwicklung spannender KI-Lösungen“, erklärt Moritz Dierberger, Business Development Manager bei Bechtle. Das Cyber Valley in Tübingen, wo große Player wie Bosch, Daimler, Porsche oder Amazon vertreten sind, ist einer der wichtigsten KI-Forschungsstandorte Europas. Das Problem: Die dort entwickelten Lösungen kommen in erster Linie in großen Unternehmen zum Einsatz. „Dabei kann auch und vor allem der Mittelstand spürbar vom Einsatz Künstlicher Intelligenz profitieren“, so Moritz Dierberger.​


KI-Beratung für den Mittelstand.

Am Rande des Cyber Valleys hat sich eine rege Start-up-Szene entwickelt. Kleine Unternehmen, in denen führende Wissenschaftler innovative KI-Lösungen entwickeln, die auch für mittelständische Unternehmen nutzbar sind. „Und hier kommt Bechtle ins Spiel. Zusammen mit der Start-up-Initiative, die viele hochspannende Firmen vereint, schlagen wir die Brücke zu unseren Kunden und machen so neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auch für kleinere Unternehmen und die dortigen Anwendungsfälle passgenau nutzbar“, erklärt Moritz Dierberger. Zusammen mit seinen Kollegen von Hamburg bis Ulm berät er mittelständische Kunden und unterstützt sie bei der Entwicklung einer eigenen KI-Strategie. „Immer mehr Mittelständler merken, dass sie in diesem Bereich etwas tun müssen, wissen aber nicht, wie. Ihre Wettbewerber in Asien oder den USA sind oftmals schon einen Schritt weiter und nutzen Künstliche Intelligenz bereits sehr erfolgreich.“ Bechtle identifiziert genau die Anwendungsfälle im Unternehmen, in denen man KI sinnvoll einsetzen kann. Auf diese Weise wird der tatsächliche Nutzen von Digitalisierungsprojekten sichtbar und messbar.

 

Tausendfache Berufserfahrung.

Ein weiterer spannender Einsatz für KI ist die dynamische Optimierung von Prozessen. Für produzierende Unternehmen, die in hoher Stückzahl fertigen, können schon kleine, durch KI aufgedeckte Verbesserungen umgehend sehr große Einsparungen bedeuten. Zum Beispiel, indem Maschinen effizienter ausgelastet oder Abläufe angepasst werden. „Allerdings haben wir es gerade bei Produktionsprozessen mit riesigen Datenräumen zu tun, aus denen das menschliche Gehirn – und mag es auch noch so viel Erfahrung haben – nie alle Optionen ausloten kann. KI schafft es, Empfehlungen zu geben, die nicht auf 30, sondern vielleicht 30.000 Jahren virtueller Berufserfahrung gründen. Und ermöglicht damit deutlich effizientere Prozesse bei gleichem Ressourceneinsatz. Übrigens nicht nur in der Produktion, sondern zum Beispiel auch in der Verwaltung“, so Moritz Dierberger.​

KI ganz anschaulich: Bei Bechtle in Nürnberg werden Besucher am Empfang  von Pepper begrüßt. Der humanoide Roboter spricht fünf Sprachen, erkennt Gestik und Mimik und weiß genau, wer wann, wo und mit wem in den nächsten Termin muss.​​​

Künstliche Daten.

Darüber hinaus gibt es auch im Mittelstand Unternehmen, die bereits konkrete Ideen haben, wie sie Künstliche Intelligenz für sich nutzen wollen. Hier kehrt sich die Situation um – der Einsatzort ist klar, aber die Daten fehlen noch. „Angenommen, KI soll durch intelligente Wahrnehmung Kratzer auf einer Autotür identifizieren. In diesem Fall brauchen wir eine große Menge an Daten, die die Autotür nicht nur mit unterschiedlichen Kratzern, sondern auch in verschiedenen Lichtverhältnissen zeigen oder womöglich Reflektionen auf dem Lack abbilden“, erklärt Moritz Dierberger. Die Erstellung dieses Datenmaterials, um das KI-System anzulernen, wäre extrem aufwändig. Künstliche Daten schaffen hier Abhilfe. Kreative KI ist in der Lage, auf Basis weniger echter Daten große Mengen künstlicher Daten selbst zu erstellen, die die oben genannten Faktoren wiedergeben. Das spart Unternehmen jede Menge Arbeit und Zeit auf dem Weg zum eigentlichen KI-Projekt. Moritz Dierberger ist überzeugt: „Auch, wenn wir jetzt schon eine Vielzahl ganz konkreter Anwendungsfälle haben, stehen wir doch noch am Anfang einer dynamischen Entwicklung. Künstliche Intelligenz wird in Zukunft einen enormen Einfluss auf die Wirtschaft, aber auch auf Kunst und Gesellschaft haben. Es bleibt spannend!“​

Ansprechpartner.

Moritz Dierberger

Business Development Manager bei Bechtle​

moritz.dierberger@bechtle.com

 

Zum Thema.

  • Artikel: Die KI malt ihr Ding. 
  • Artikel: Zukunftsweisender Cube zeigt kreative KI zum Tag der Deutschen Einheit.

 

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Veröffentlicht am 19.01.2021.