Best Practice: Bechtle Karlsruhe feiert virtuelle Event-Premiere.

„Unsere Kunden sind müde von unzähligen Online-Meetings über Teams, Cisco oder Zoom – daher nehmen wir sie jetzt mit in die virtuelle Welt“, versprach Richard Einstmann, Geschäftsführer des Bechtle IT-Systemhauses Karlsruhe Ende 2020. Zu viel versprochen hat er definitiv nicht. Bei der exklusiven Auftaktveranstaltung des VR Business Clubs Süddeutschland am 24. Februar schaffte das Team es, das Gefühl persönlicher Präsenz mit allen Vorteilen der digitalen Kommunikation zu verbinden.

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Doch wie organisiert man eine Veranstaltung in Virtual Reality und setzt sie auch noch erfolgreich um? Und vor allem: Wie holt man den Kunden mit ins Boot? Das war auch für das Modern Workplace Team bei Bechtle in Karlsruhe zunächst Neuland. Mit Maren Courage und Oliver Autumn, Gründer des VR Business Clubs in Berlin, holten sich die Karlsruher deshalb tatkräftige Unterstützung für ihr erstes, vollständig virtuelles Event. Die Rahmenbedingungen waren schnell geklärt: Zum Einsatz kam die Virtual-Reality-Plattform Arthur von Arthur Technologies. Außerdem sollte die Teilnahme auf 20 Kundinnen und Kunden beschränkt und nur mit persönlicher Einladung möglich sein. Diese erhielten im Vorfeld eine Virtual Reality-Brille zugeschickt und eine individuelle Einführung in die Benutzung der Plattform. Danach war der Einstieg in die virtuelle Welt ganz einfach und die Bewegung mit dem eigenen Avatar durch die verschiedenen Räume und Ansichten ein Kinderspiel.

Und das Thema? „Digitale 3D-Produktpräsentationen im virtuellen Raum“. In der aktuellen Situation ist es schwierig geworden, komplexe Produkte ohne den direkten Kontakt zum Kunden zufriedenstellend zu präsentieren. Wie können Produkte, die nicht mal eben in die Kamera gehalten werden können, ansprechend vorgestellt werden? Wie werden das Produkt und sein Mehrwert transportiert, ohne starke Kompromisse bei der Darstellung und Beschreibung hinnehmen zu müssen? Fragestellungen, die den Kunden offensichtlich unter den Nägeln brennen. Nach weniger als zwei Wochen waren alle Plätze belegt und die Warteliste lang.

Drei Experten aus dem Netzwerk des VR Business Clubs, adressieren mit ihren Unternehmen genau diese Problematik und zeigten, dass Vertrieb mit Virtual Reality ganz neu gestaltet werden kann: Benjamin Brostian, Geschäftsführer iXtenda, war an der Umsetzung der bekannten Karlsruher Schlosslichtspiele in ihrer digitalen Form beteiligt und bringt jede Menge Know-how in der nachhaltigen Digitalisierung von Vertriebs- und Planungsprozessen im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Automobilzuliefererindustrie mit. Henri Huselstein, Geschäftsführer des Berliner 3D-Spezialisten Aucta, will Industrieunternehmen befähigen, das Potenzial ihrer Daten für die Erstellung von 3D-Anweisungen zu nutzen, die jederzeit und überall abgerufen werden können. Und Dr. Rolf Illenberger, Geschäftsführer von VRdirect, bietet mit seiner Firma 360-Grad-Content an, der ganz einfach über eine App bereitgestellt wird. Schnell wird klar: Virtual Reality bietet jede Menge spannende Möglichkeiten, um Prozesse in Unternehmen völlig neu zu gestalten und zu beschleunigen.

Schon kurz nach Ende des Events trafen die ersten positiven Kundenrückmeldungen ein – für das Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe liegen die Vorteile einer Veranstaltung in der virtuellen Realität auf der Hand: Gemeinschaftsgefühl und Interaktion sind deutlich stärker ausgeprägt als bei reinen Videokonferenzen, Themen können spielerisch und anschaulich vermittelt werden, virtuelle Modelle laden zum Ausprobieren ein.

Weitere virtuelle Veranstaltungen sind schon in Planung.

Um die Wartezeit zu überbrücken, können Neugierige im Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe nun regelmäßig den Digital Workplace Showroom und damit den VR Business Club Süddeutschland besuchen. Der Demoraum präsentiert unterschiedliche Anwendungsfälle führender Lösungsanbieter des VR Business Clubs. Kunden können hier Exponate ausprobieren, Best Practices kennenlernen und direkt auf das breite Expertennetzwerk des Clubs zugreifen – live und virtuell.

Der VR Business Club ist die größte Dialog- und Matchmaking-Plattform zu den Themen Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality in Deutschland. Er gibt Lösungsanbietern und Führungskräften großer und insbesondere mittelständischer Unternehmen die Möglichkeit, sich zu den Themen VR, AR und MR sowie zu angrenzenden Technologien wie IoT, KI, Robotics und 5G zu vernetzen. Nun hat der VR Business Club auch in Süddeutschland eine eigene Heimat – im Bechtle IT-Systemhaus in der Technologie-Region Karlsruhe.

Mehr dazu unter vrbusiness.club/sueddeutschland

Kundenfeedback.

Es ist beeindruckend, welche Möglichkeiten VR bietet. Die Technologie ist nicht nur für große Unternehmen geeignet, sondern auch kleineren Unternehmen bietet die Verwendung von Virtual Reality eine Riesenchance. Für mich ist gerade der Einsatz für die Weiterbildung besonders interessant, Unternehmen könnten hier stark profitieren.

Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg

 

Der Workshop war großartig. Die Möglichkeiten von „Arthur“ als Kollaborationsplattform und vor allem der Raum mit den virtuellen Anlagen haben es mir angetan. Ich würde gerne weiter erforschen, wie wir VR-Technologien in unserem Unternehmen, vor allem in Vertrieb und Marketing, nutzen können.

Claudia Meder, Global Marketing Director,
Weber Ultrasonics AG

 

Das Event war echt klasse. Es hat wirklich Spaß gemacht und war informativ. Zudem hatte man tatsächlich das Gefühl von „Gemeinschaft“. Ganz
anders als beim Videomeeting.

Dominik Siegert, Head of IT Services,
STÖBER Antriebstechnik GmbH & Co. KG

Ansprechpartnerin.

Mara Ortner

Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe

mara.ortner@bechtle.com

 

Zum Thema.

  • Artikel: Operieren mit HoloLens.
  • Referenz: Stöber Antriebstechnik - Mit 3D-Modellen Produktionsstraßen virtuell testen.

 

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Veröffentlicht am 16.03.2021.