Die Wienerberger AG geht den Schritt in die Cloud.

Wenn die Rechen- und Speicherkapazitäten zu knapp werden, stehen Unternehmen – ob klein oder groß – heutzutage vor der Wahl, bestehende Infrastrukturen laufend zu erweitern oder den Schritt in die Cloud zu setzen. Bei der Wienerberger AG fiel die Entscheidung nicht nur auf die Cloud, das Unternehmen setzte sich auch sehr hohe Ziele bei der Umsetzung, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nur die besten Lösungen für den Arbeitsalltag zu bieten. Gemeinsam mit dem Bechtle IT-Systemhaus Österreich und Microsoft konnte der Umstieg auf die Microsoft Cloud mit Microsoft Azure und Citrix gestemmt werden.

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Großes Unternehmen, große Pläne.

Die Wienerberger AG ist als führender Anbieter von Baustoff- und Infrastrukturlösungen in 29 Ländern vertreten. In Österreich allein beschäftigt Wienerberger rund 1100 Mitarbeitende. Durch zunehmende Digitalisierungs-maßnahmen wurden die IT-Ressourcen mit Servern vor Ort langsam knapp, man holte sich Hilfe vom Experten – das IT-Systemhaus Bechtle. Schnell war klar, dass eine Erweiterung der bestehenden Infrastrukturen sich bei so einem großen Unternehmen auf Dauer nicht auszahlen würde. Der Plan, auf einen Cloud-Service umzusteigen, nahm Form an.

Gemeinsam mit Bechtle wurde bereits vor dem Umstieg überlegt, welche Lösungen am Ende für Wienerberger zum Erfolg führen würden. Wienerberger hatte schon zuvor mit Citrix und Microsoft 365 gearbeitet. Es ergab also Sinn, mit diesen Partnern die Zusammenarbeit auszubauen. Gesagt, getan: Die bestehenden Citrix Serverfarmen wurden in eine Citrix Cloud zusammengeführt, die über Microsoft Azure läuft.

Vollstes Vertrauen in die Servicepartner.

Die positiven Auswirkungen machten sich schlagartig bemerkbar. Auf die Microsoft Cloud kann Wienerberger jederzeit und von überall zentral zugreifen. Den Service des neuen Systems übernimmt dabei komplett Bechtle. Problemlösungen, die früher Wochen gedauert hätten, werden nun innerhalb von wenigen Tagen abgewickelt. Eine neue App kann mittlerweile in maximal zwei Wochen an den Start gehen – das hätte früher Monate in Anspruch genommen.

Markus Benczak vertraute von Anfang an auf die Servicepartner: „Wir suchen aktiv die Nähe zu unserem Partner Bechtle und den Herstellern, Citrix und Microsoft, und holen uns Tipps. Sie haben bereits die Erfahrung und können uns mit Best Practices zur Hand gehen.“ Eine Einstellung, die das Projekt auch für Bechtle extrem spannend macht, so Paul Nachförg, Projektleiter, Bechtle IT-Systemhaus Österreich: „Unsere Arbeit wird erheblich erleichtert, wenn unsere Partner neue Ideen aktiv mitgestalten und bereit sind, mit uns Neues auszuprobieren. Selbst, wenn eine Idee zunächst mit Hindernissen verbunden war, aber eine substanzielle Verbesserung versprach, war Wienerberger offen dafür. Als großes Unternehmen muss man bei den neuesten Technologien am Ball bleiben.“

Stolpersteine mit flexiblen Lösungen überwinden.

So gab es, wie bei jedem Großprojekt, auch hier einige initiale Hürden, für die sich innerhalb der neuen Infrastruktur aber bald flexible Lösungen finden ließen. So verfügte Wienerberger für die Authentifizierung der Nutzerinnen und Nutzer über die Citrix Cloud noch nicht über die nötigen Features, also wurde diese kurzerhand in die Microsoft Cloud verlagert. Seitdem lässt sich auch flexibler regeln, wer welchen Zugang zum System hat. Für interne Mitarbeitende reicht ein Single-Sign-On, externe steigen dafür über die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein.

wienerberger

Die Wienerberger Gruppe ist führender Anbieter von smarten Baustofflösungen für die gesamte Gebäudehülle sowie innovativen Infrastrukturlösungen. Mit unseren rund 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 197 Standorten in 29 Ländern verbessern wir das Leben von Menschen auf der ganzen Welt. Mit unseren Produkten und Systemlösungen ermöglichen wir ein energieeffizientes, gesundes, klimafreundliches und leistbares Wohnen.


Weiterführende Informationen unter: www.wienerberger.com

Wir waren mit den Ressourcen schlichtweg am Ende. Die Cloud bietet uns als Unternehmen weitaus mehr Möglichkeiten als unsere bisherige Infrastruktur vor Ort – und zwar nicht nur in Sachen Speicherkapazität, sondern auch wenn es um das Kosten-Nutzen-Verhältnis oder die Employee Experience geht. Wir wollen ein modernes Unternehmen sein und wenn wir schon umsteigen, wollen wir auch gleich die neueste Technologie einsetzen.

 

Markus Benczak, Product Owner IT Workplace, IT Infrastructure Solutions bei Wienerberger

Der vereinfachte Einstieg ins System ist nur einer der Vorteile für die  Mitarbeitenden. Da der virtuelle Citrix Desktop – über den gearbeitet wird und der über die Cloud läuft – ein geschlossenes System ist, können User von allen Geräten – auch von ihren privaten – auf das System zugreifen und sich damit sogar im Homeoffice mit dem eigenen Drucker verbinden. Der Arbeitslaptop muss dafür nicht einmal mehr eingeschaltet werden. Sollte der private Rechner mit einem Virus befallen sein, bleiben Citrix und damit auch alle Dokumente in der Cloud geschützt. Auch hier kann Wienerberger den Zugriff für externe User individuell anpassen.

Entscheidende Veränderungen hinter den Kulissen.

Die größten Veränderungen machen sich aber im technischen Hintergrund bemerkbar. Sind alle Nutzerinnen und Nutzer im System, werden die Ressourcen automatisch aufgestockt, sind gerade weniger online, bleiben auch nur die Server aktiv, die benötigt werden. Dadurch können sich die Server auch gegenseitig entlasten. Es werden mit der Microsoft Cloud immer nur die Ressourcen provisioniert, die auch wirklich in Verwendung sind. Die Mitarbeitenden merken es, indem alles glatt läuft, für Wienerberger zeichnen sich zusätzlich Kostenvorteile ab.

Auch beim Umstieg auf Microsoft Teams für die Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen passiert hinter den Kulissen viel mehr, als die Anwenderinnen und Anwender vermuten würden. Normalerweise würde die Anwendung das System schnell auslasten. Microsoft bietet aber die Möglichkeit, Teams über Citrix zu optimieren. Wenn ein Videocall startet, übernimmt die Grafikkarte im Endgerät des Nutzers das  Rendern, damit es zu keinen Ausfällen kommt und das Gespräch, was Ton und Bild betrifft, fehlerfrei läuft.

Raum für Expansion.

Nach der erfolgreichen Pilotierung in Österreich denkt Wienerberger bereits an die Zukunft. Im Moment benutzen an die 300 interne und externe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich die Citrix Cloud. Hier gibt es noch viel Luft nach oben. Da sich die verfügbaren Ressourcen in der Microsoft Cloud immer anpassen und örtlich nicht gebunden sind, steht einer Expansion des Systems – auch auf Standorte in anderen Ländern – nichts im Weg.

Konkret wird gerade an einem Folgeprojekt in den Niederlanden gearbeitet. Auch dort sollen in Zukunft etwa 300 Anwenderinnen und Anwender über die Citrix Cloud arbeiten. Administratorinnen und Administratoren bekommen dann nur die Zugänge, die sie brauchen, ohne dass etwas an der Struktur geändert werden muss. Die Erweiterung funktioniert so reibungslos, dass das Onboarding neuer User nur wenige Wochen, statt wie bisher drei bis sechs Monate, dauert. Standort und Zeitzone sind dabei egal – weswegen Wienerberger hier noch weiter hinaus will. Ein Migrationsprojekt mit dem Konzernunternehmen Meridian Brick in den USA könnte bald folgen. Der Weg in die Cloud ist für Wienerberger also noch lange nicht abgeschlossen.

Mit den Cloud-Lösungen von Microsoft und Citrix sind wir absolut flexibel und können jederzeit Regionen hinzufügen. So gibt es einen zentralen Zugangspunkt in der Citrix Cloud, während lokale Microsoft Cloud-Regionen das Ressourcenmanagement übernehmen. Das wäre mit Servern im Haus einfach nicht möglich.

 

Paul Nachförg, Projektleiter, Bechtle IT-Systemhaus Österreich

Ansprechpartner.

Bechtle update Redaktion
update@bechtle.com

 

Zum Thema.

  • Referenz: Weltweites Client-Management für die Wienerberger AG.
  • Artikel: Smartes Storage-Design für Esterhazy.
  • Artikel: Startrampe für professionelles IT-Service-Management.
     

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 21.07.2021.