Das Wichtigste in Kürze.

  • Plattformökonomie entwickelt sich zu einem zentralen Erfolgsfaktor für Industrieunternehmen. 

  • Industrielle Datenräume schaffen die Grundlage für sicheren und souveränen Datenaustausch. 

  • Unternehmen, die Datenstrategie, Plattformarchitektur und KI früh zusammenführen, schaffen langfristige Wettbewerbsvorteile. 

Was bedeutet Plattformökonomie für Unternehmen?

Für Bechtle ist Plattformökonomie kein Selbstzweck. Sie beschreibt ein digitales Ökosystem, in dem Unternehmen, Partner und Kunden Daten, Anwendungen und Services austauschen und gemeinsam Mehrwert schaffen. Wettbewerbsvorteile entstehen dabei zunehmend nicht allein durch Produkte, sondern durch die dahinterliegende digitale Infrastruktur. Besonders für Industrieunternehmen gewinnt dieses Modell an Bedeutung, da klassische Produkte zunehmend durch Daten, KI und digitale Services ergänzt werden. 

Was bedeutet Plattformökonomie für Unternehmen?

Digitale Plattformen ermöglichen es Unternehmen, neue Kunden, Partner und Services mit vergleichsweise geringem zusätzlichem Aufwand einzubinden. Dadurch entstehen Skaleneffekte, die klassische Geschäftsmodelle nur eingeschränkt erreichen können. 

Dienen industrielle Datenräume als Grundlage digitaler Ökosysteme?

Industrielle Datenräume schaffen einen geschützten und regelbasierten Rahmen für den Datenaustausch zwischen Unternehmen. Dabei behalten die beteiligten Organisationen die Kontrolle über ihre Daten und entscheiden selbst über Nutzung und Zugriff. 


Wenn es uns gelingt, branchenübergreifend interoperable, vertrauenswürdige Datenräume aufzubauen, in denen europäische Unternehmen ihre Daten souverän nutzen und teilen können, ist das ein elementarer Schritt für unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Michael Guschlbauer, COO, Bechtle AG, COO, Bechtle AG


Strategischer Nutzen: 

  • Schnellere Entwicklung neuer Geschäftsmodelle 
  • Skalierbare Integration von Partnern und Services 
  • Höhere Innovationsgeschwindigkeit 
  • Bessere Voraussetzungen für KI-Anwendungen 
  • Stärkere Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette 

Technologische Voraussetzungen: 

  • Standardisierte Schnittstellen 
  • Skalierbare Infrastruktur 
  • Integrationsfähige Plattformarchitekturen 

Organisatorische Voraussetzungen: 

  • Klare Verantwortlichkeiten 
  • Verbindliche Governance-Regeln 
  • Gemeinsames Verständnis zur Datennutzung 

Steigt die Relevanz für IT-Entscheider im Mittelstand?

Für IT-Verantwortliche stellt sich nicht mehr die Frage, ob Daten geteilt und vernetzt werden, sondern wie dies sicher, wirtschaftlich und kontrolliert erfolgen kann. 

Gerade mittelständische Unternehmen besitzen häufig große Datenbestände, können diese jedoch nur eingeschränkt für digitale Services, Plattformmodelle oder KI-Anwendungen nutzen. Ursachen sind oftmals fehlende Transparenz über vorhandene Daten, unzureichende Qualitätsstandards oder unklare Governance-Strukturen. 

Stärken Datenökosysteme Europas Wettbewerbsfähigkeit?

Aus Sicht von Bechtle können vertrauenswürdige und interoperable Datenräume einen wichtigen Beitrag zur digitalen Wettbewerbsfähigkeit Europas leisten. Dabei geht es nicht darum, bestehende internationale Plattformmodelle zu kopieren, sondern die Stärken der europäischen Industrie in vernetzte Datenökosysteme zu überführen. 

Bechtle unterstützt Unternehmen dabei, 

  • Datenstrukturen zu analysieren, 

  • Plattformarchitekturen aufzubauen, 

  • Governance-Modelle zu etablieren, 

  • KI-Anwendungsfälle zu identifizieren und 

  • Datenräume technisch umzusetzen. 

Diese Maßnahmen schaffen die Basis für nachhaltige digitale Wertschöpfung.