Typische Einsatzfelder für Quantencomputing.

Quantencomputer lösen komplexe Probleme weitaus schneller als klassische Systeme. Hier sind fünf praxisnahe Einsatzfelder, an denen bereits intensiv geforscht wird.

Ladeinfrastruktur.

Quantencomputer ermitteln aus Netzdaten und Nutzungsmustern den idealen Moment, um einzelne Ladepunkte freizugeben.

Chemische und physikalische Simulationen.

Bisher unberechenbare Prozesse werden darstellbar und sparen endlose Versuchsreihen.

Maschinelles Lernen.

Dank viel höherer Genauigkeit in der Mustererkennung lernen KIs schneller und liefern weit bessere Ergebnisse.

Logistik ohne Leerfahrt.

Quantencomputer versprechen das klassische Optimierungsproblem für Speditionen zu lösen.

Fluiddynamik.

Extrem genaue Simulationen von Gas- und Flüssigkeitsströmen ermöglichen die Optimierung der Bauteile für Leitungen.


Jonas van Bebber

Quantencomputing wird Teil moderner IT – wer jetzt praktische Erfahrungen mit dieser neuen Art des Rechnens sammelt und die Integration in bestehende Systeme gestaltet, wird entscheidende Vorteile haben.

Jonas van Bebber, Bechtle IT-Systemhaus Bonn, Application Developer Quantum Computing


Competence Center Quantum Technologies.

Das Competence Center Quantum Technologies im Bechtle IT-Systemhaus Bonn bietet Kunden umfassende Services: Neben dem Schutz von IT-Systemen durch quantensichere Lösungen steht der schnelle und sinnvolle Einsatz neuer Quantentechnologien in kundenspezifischen Umgebungen im Fokus.

Sprung in die Praxis.

Der Tag, an dem Quantencomputer so selbstverständlich verfügbar werden wie klassische Hochleistungsrechner, rückt näher. Das Zukunftsfeld gewinnt zunehmend an praktischer Relevanz für Industrie, IT und datengetriebene Anwendungen – auch im Zusammenspiel mit KI. Mit fundiertem Know-how in Vertrieb, Integration und Betrieb und mit starken Partnern überführt Bechtle Quantencomputing Schritt für Schritt in reale Anwendungsszenarien.

IBM.

Als IBM Platinum Partner ist Bechtle Teil der initialen Pilotkohorte im Bereich Quantencomputing – und damit früh an Bord. Die Partnerschaft eröffnet Zugang zu IBM Quantum Systemen und damit zu einer der leistungsfähigsten Quantenrecheninfrastrukturen weltweit. Kunden profitieren von flexiblen Modellen, die von nutzungsbasierter Abrechnung bis zu erweiterbaren Kapazitäten reichen. Bechtle begleitet dabei den gesamten Weg: von der Identifikation geeigneter Anwendungsfälle über die Integration bis zum laufenden Betrieb.

IQM.

Die Hochschule Heilbronn (HHN) hat Bechtle mit der Lieferung, Installation und dem Support eines Quantencomputers des Herstellers IQM Quantum Computers mit Hauptsitz in Finnland beauftragt. Mit dem System IQM Spark entsteht am TechCampus der Hochschule eine Quantencomputing-Plattform für Lehre, Forschung und anwendungsnahe Entwicklung. Die Inbetriebnahme des 5-Qubit-Quantencomputers ist bereits für 2026 geplant. Bechtle übernimmt zudem zunächst für drei Jahre die Betriebsunterstützung und Systemwartung.

SaxonQ.

Mit SaxonQ verbindet Bechtle eine Partnerschaft im Zukunftsfeld Quantencomputing. Als erster zertifizierter Partner des Leipziger Herstellers für mobile Quantencomputer verfügt Bechtle über geprüfte Expertise in Vertrieb, Integration und Betrieb dieser Technologie. Aufbauend auf der Zusammenarbeit treiben beide Unternehmen gemeinsam die praktische Nutzung von Quantencomputing voran – mit dem Ziel, eine leistungsfähige Brücke zwischen klassischer IT und Quantenanwendungen zu schaffen.

Quantum System One von IBM

Die Ära der Quantenrechner beginnt wie das Computerzeitalter mit großen, zentralen Installationen.

Aufbau. Quantencomputer sind wie schwebende Festungen im Vakuum – extrem gekühlt, isoliert in Metallhüllen sowie magnetisch und elektrisch abgeschirmt, um ihre elementaren Informationseinheiten, die Qubits, zu schützen. Gleichzeitig rücken mit technologischen Fortschritten zunehmend kompaktere und robustere Quantensysteme in Reichweite, die künftig auch außerhalb hochspezialisierter Labore praktische Anwendungen ermöglichen.

Know-how. Die Arbeit mit der Hardware erfordert sehr viel Fachwissen: Quantenphysiker:innen kalibrieren die Technik. Mathematiker:innen übersetzen theoretische Quantenalgorithmen in funktionierenden Code. IT-Expert:innen orchestrieren das Zusammenspiel zwischen Quantenchip und klassischer Infrastruktur.

Kooperation. Da die Technologie komplex ist und viel Know-how benötigt wird, heißt die Lösung für alle, die einen Quantencomputer betreiben wollen, bis auf Weiteres: Kooperation. Meist arbeiten Betreiber, Forschung, Hersteller und IT-Integratoren zusammen.

Quantum System One von IBM war 2019 das weltweit erste vollständig integrierte Quantencomputersystem. Das Bild zeigt sein Quantengehirn. Hinter dickem Glas und unter Weltraumbedingungen laufen die Quantenberechnungen.

Quantensichere IT.

Mit den Fortschritten rückt auch der sogenannte Q-Day näher: der Tag, an dem Quantencomputer heute gültige Sicherheitsmechanismen aushebeln. Manche Schätzungen legen ihn schon in die 2030er Jahre.


Sebastian Dittrich

Store now, decrypt later heißt, Angreifer sammeln heute verschlüsselte Daten, um sie morgen zu entschlüsseln. Quantensichere Kryptografie ist deshalb keine Zukunftsfrage, sondern Gegenwartsherausforderung.

Sebastian Dittrich, Bechtle IT-Systemhaus Bonn, Programm Manager, Competence Center Quantum Technologies


In 5 Stufen sicher.

Quantencomputer stellen die heutige Kryptografie vor eine neue Herausforderung – aber eine lösbare.

Zufallszahlen.

Quantensysteme können echte Zufallszahlen erzeugen. Mit ihnen lassen sich besonders sichere Schlüssel generieren.

Inventur.

Unternehmen sollten genau wissen, welche Verfahren, Geräte und Regeln sie zur Verschlüsselung einsetzen. So lassen sich Schwachstellen erkennen und neue, sichere Standards planen.

Agilität.

IT-Systeme sollten so aufgebaut sein, dass sich Verschlüsselungsverfahren leicht austauschen lassen. Diese Flexibilität ist entscheidend für die Zukunft.

Quantenschlüssel.

Quantencomputer versprechen das klassische Optimierungsproblem für Speditionen zu lösen.

Sicherheit.

Extrem genaue Simulationen von Gas- und Flüssigkeitsströmen ermöglichen die Optimierung der Bauteile für Leitungen.

Teaser results Magazin

Magazin results by Bechtle.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus der aktuellen Ausgabe des Printmagazins results by Bechtle.