Wir benötigen Ihre Zustimmung, um den YouTube-Service laden zu können!

Wir verwenden den Anbieter YouTube, um Videoinhalte einzubetten. Dieser Service kann Daten zu Ihren Aktivitäten sammeln. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in den Einstellungen.

Dr. Martin Kaloudis ist seit 2023 Bereichsvorstand Region Mitte und West der Bechtle AG und Professor für Wirtschaftsinformatik mit den Schwerpunkten digitale Souveränität von Systemen und Staaten sowie Cybersecurity an der AKAD University Stuttgart.

Er war über 20 Jahre in leitenden IT-Funktionen bei der Deutschen Bahn tätig und zuletzt CEO der BWI, dem IT-Systemhaus der Bundeswehr und IT-Dienstleister des Bundes.

Drei zentrale Aussagen zu digitaler Souveränität.

„Wir wollten digitale Souveränität für Organisationen messbar machen.“

Mit diesem Anspruch beschreibt Dr. Martin Kaloudis den Ausgangspunkt für die Entwicklung von BIoS. Digitale Souveränität war lange eine abstrakte, schwer greifbare Diskussion. Mit dem Index schafft Bechtle die Möglichkeit, Kundensituationen strukturiert zu bewerten und vergleichbar zu machen.

Gleichzeitig reagiert Bechtle damit auf eine konkrete Herausforderung im Markt: Viele Organisationen sind verunsichert, welche Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, um ihre digitale Souveränität zu stärken. BIoS liefert hier eine faktenbasierte Grundlage.

„Digitale Souveränität bedeutet, Technologieabhängigkeiten zu beherrschen.“

Für Bechtle steht eine klare Definition im Mittelpunkt: Digitale Souveränität bedeutet nicht, vollständige technologische Unabhängigkeit anzustreben. Vielmehr geht es darum, bestehende Abhängigkeiten bewusst zu gestalten und jederzeit Wahlfreiheit zu sichern.

Das erfordert IT‑Architekturen, die flexibel anpassbar sind. Organisationen sollen in der Lage sein, Technologien bei Bedarf zu wechseln – ohne ihre Wertschöpfung zu gefährden.

„Es geht nicht um die eine oder andere Technologie, sondern um das große Ganze.“

BIoS betrachtet nicht einzelne Lösungen isoliert, sondern die gesamte IT‑Landschaft. Im Rahmen eines Assessments werden Prozesse, Applikationen und IT‑Infrastrukturen analysiert und in einem Gesamtindex zusammengeführt.

Das Ergebnis: Ein differenziertes Lagebild mit klar identifizierten Hebeln zur Verbesserung. Organisationen erhalten nicht nur Transparenz, sondern eine belastbare Grundlage, um gezielt Maßnahmen umzusetzen und die Resilienz ihrer Architektur nachhaltig zu erhöhen.

Logo: Bechtle Index of Sovereignty

Ausblick: Digitale Souveränität in Europa.

Dr. Martin Kaloudis macht deutlich, dass sich der Grad digitaler Souveränität in Europa aktuell kaum belastbar beziffern lässt – genau hier setzt der Ansatz von Bechtle an. Mit BIoS wird es möglich, den Status quo strukturiert zu erfassen und Entwicklungen über die Zeit messbar zu machen.

Seine Perspektive: Wer heute Transparenz über die eigene digitale Souveränität schafft, kann Fortschritte in den kommenden Jahren gezielt steuern und deren Wirkung konkret nachvollziehen. Damit wird digitale Souveränität vom abstrakten Ziel zu einer langfristig beeinflussbaren Größe.