Bechtle qualifiziert Quereinsteigende für IT-Branche

  • Bechtle erleichtert Einstieg in die IT-Branche
  • Programm für IT-Vertrieb und fachliche Spezialisierung aufgelegt
  • Kooperation mit Hochschule für IT-Qualifizierungsprogramm

Neckarsulm, 30. November 2022 – Bechtle begegnet dem Fachkräftemangel mit einem eigenen Quereinsteigenden-Programm. Das größte deutsche IT-Systemhaus nutzt dabei auch den spürbaren Trend beruflicher Neuorientierung und bietet Menschen ohne Vorwissen in der Informationstechnologie einen Zugang zum Berufsfeld IT-Vertrieb und weiterführender Spezialisierungen in den Bereichen Cloud, IT-Security, Modern Workplace und Netzwerklösungen. Bechtle hat dazu eigens einen Zertifikatslehrgang entwickelt. Zu den Trainings an der Bechtle Akademie kommen maßgeschneiderte Kurse der privaten, staatlich anerkannten Provadis School of International Management and Technology AG in Frankfurt am Main. Dort werden die akademischen Grundlagen für die neuen Rollen als Account Manager sowie die technologischen Spezialisierungen gelegt. Den Praxisbezug erhalten die Teilnehmenden an den gut 100 nationalen und europäischen Bechtle Standorten. Der IT-Dienstleister hat derzeit über 1.200 offene Stellen ausgeschrieben. Über das Quereinsteigenden-Programm sollen künftig 200 bis 300 Stellen pro Jahr besetzt werden.

Bechtle geht die Suche nach neuen Mitarbeitenden mehrgleisig an und setzt neben den üblichen Recruiting-Maßnahmen auch auf ein spezifisches Programm zur Qualifizierung von Quereinsteigenden. Seit September 2022 läuft das Pilotprogramm in Kooperation mit der Hochschule Provadis. Nun ist die Entscheidung für seine Fortsetzung gefallen. Bechtle will so neue Maßstäbe im Umgang mit dem Fachkräftemangel setzen. Dabei stellt der IT-Dienstleister den Menschen mit seinem Potenzial in den Mittelpunkt, nicht den bisherigen Berufsweg. „Für dieses Programm zählen statt eines geradlinigen Lebenslaufs die Motivation und Begeisterung für die IT und eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft. Wenn Menschen etwas bewegen und die Zukunft mit IT gestalten wollen, dann sind sie bei uns genau richtig“, erklärt Julia Loza Roger, die in der Personalentwicklung von Bechtle verantwortlich für das Quereinsteigenden-Programm ist.

Positive Resonanz

Der Zulassung zum Zertifikatskurs geht eine eingehende Potenzialdiagnostik voraus. Sie ist ein wichtiger Filter, denn das Programm fand vom Start weg eine weit höhere Resonanz als erwartet. Bereits für den Pilot-Durchgang meldeten sich in den Sommermonaten 2022 über 4.000 Interessierte. Bei 1.800 möglichen Kandidatinnen und Kandidaten hat Bechtle sogenannte Potenzial-Assessments durchgeführt. Einigen Kandidat:innen konnte der IT-Dienstleister anschließend Angebote zum Direkteinstieg machen. Mit einer bewusst kleinen Gruppe von 24 Teilnehmenden startete Bechtle das knapp fünfmonatige Pilotprogramm. Neben den Praxismodulen und Seminaren in Frankfurt und Neckarsulm kommt dem persönlichen Austausch eine wichtige Rolle zu. So bringen sich erfahrene Mitarbeitende als Mentoren ein, die selbst als Quereinsteigende zu Bechtle kamen.

Vielfalt bereichert

„Bechtle hat gemeinsam mit uns ein ambitioniertes Programm etabliert, das zwar eine gute Organisation und hohe Eigenmotivation der Teilnehmenden erfordert, sie dafür aber in verhältnismäßig kurzer Zeit mit dem notwendigen Rüstzeug ausstattet“, sagt Dr. Florian Volk, Programmverantwortlicher des Fachbereichs Informatik und Wirtschaftsinformatik, Provadis Hochschule. Julia Loza Roger ergänzt: „Das Programm hat noch einen weiteren positiven Effekt – es steigert die Diversität im Unternehmen.“ So bringen die Teilnehmenden vielfältige kulturelle Hintergründe, unterschiedliches Fachwissen und viel Erfahrung aus den verschiedensten Branchen mit ein – von Automotive über Gastronomie, Medizin, Handwerk, Logistik und Pharma bis hin zum öffentlichen Sektor. Ein weiteres Beispiel ist die breite Altersstruktur: Die Teilnehmenden sind zwischen 21 und über 60 Jahre alt.

Der zweite Jahrgang des Bechtle Quereinsteigenden-Programms „Future in IT“ soll im Februar 2023 starten.

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Julia Loza Roger
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Dr. Florian Volk
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