Herausforderung.
OCRE (Open Clouds for Research Environments) ermöglicht der europäischen Forschungsgemeinschaft einen einfachen und effizienten Zugang zu cloudbasierten Diensten – in 39 Ländern und für über 1.000 Institutionen. Die RWTH Aachen übernimmt dabei eine Vorreiterrolle: Sie möchte ihre Cloud-Nutzung ausweiten und wird damit ein Pilotbetrieb für OCRE. Wirklich wichtig dabei? Die beiden Cloud-Plattformen Microsoft Azure und IONOS Cloud sollten direkt über OCRE bezogen werden können – mit Beschaffung und Abrechnung aus einer Hand. Dafür sind standardisierte Onboardings, Servicebausteine sowie ein auf die Institute ausgerichtetes Billing/Controlling nötig. Das Ziel? Ein sofort nutzbares Fundament, das Innovationen wie KI und Machine Learning integriert und als Vorbild für andere Hochschulen dient.
Als Pilotbetrieb für OCRE war uns wichtig, Cloud-Technologien schnell und unkompliziert einsetzen zu können. Mit Microsoft Azure und IONOS Cloud gelingt uns das heute souverän und flexibel. Ob Ausbildungsumgebungen, Entwicklungsprojekte oder KI-Anwendungen: Wir starten direkt und wissen, dass Abwicklung und Abrechnung zuverlässig funktionieren. Bechtle ist dabei für uns ein wichtiger Partner, ohne den wir das nicht so hinbekommen würden.
Denise Dittrich, Leitung RWTH Cloud-Koordination, IT Center RWTH Aachen
Lösung.
OCRE liefert den Rahmen, Bechtle die Umsetzung: Zwei Cloud-Anbieter, eine einheitliche Abwicklung und sofort einsatzbereite Services für die RWTH Aachen. Möglich wird das, weil Bechtle in der europaweiten OCRE- Ausschreibung den Zuschlag gleich für zwei Anbieter, Microsoft Azure und IONOS Cloud, erhielt. Damit ist Bechtle der einzige Partner, der in den gewonnenen 13 Ländern zwei Plattformen parallel bereitstellen darf. Für die RWTH bedeutet das maximale Flexibilität: zwei Cloud Services, ein Vertrag und die gesamte Beschaffung aus einer Hand.
Damit die RWTH die Nutzung der Cloud-Lösungen von bisher acht auf bis zu 200 Institute ausweiten kann, entwickelte Bechtle gemeinsam mit dem IT Center der RWTH perfekt abgestimmte, standardisierte Onboardings, klar definierte Servicebausteine und ein transparentes Abrechnungssystem bis auf Institutsebene. So kann jedes Institut schnell starten, erhält passgenaue Leistungen und bleibt in der Nutzung der Cloud-Anbieter flexibel. Die Anwendungsfelder? Sind breit aufgestellt: Dazu gehören Ausbildungsumgebungen für Fachinformatiker:innen, Entwicklungsinfrastrukturen für Forschungsprojekte sowie Webhosting oder KI-Services wie RWTHgpt. Hinter den Kulissen sorgt Bechtle für die technische Umsetzung, die transparente Abrechnung und den laufenden Support. So entsteht ein stabiles Fundament, das die RWTH souverän in die Cloud führt und gleichzeitig als Vorbild für die über 1.000 Institute aus Forschung und Lehre in Deutschland und Europa dient, die cloudbasierte Dienste über OCRE einsetzen möchten.
Vorteile/Nutzen.
- Beste Preise sichern den wirtschaftlichen Zugang zu Cloud-Ressourcen für alle Institute.
- Direkter Zugriff auf Microsoft Azure und IONOS Cloud – ohne weitere Ausschreibungen.
- Mehr Auswahl durch einen Servicekatalog, der weitere Anbieter integriert.
- Schneller Start ermöglicht den Instituten die sofortige Nutzung von Cloudlösungen.
- Hohe Flexibilität durch Infrastructure-as-a- Service mit skalierbaren Ressourcen.
- Einfache Nutzung macht den Weg in die Cloud stressfrei und transparent.
- Breite Einsatzfelder reichen von Ausbildung über Forschung bis hin zu KI-Anwendungen.
- Klare Abrechnung sorgt für Nachvollziehbarkeit bis auf Institutsebene.
- Europäische Reichweite stärkt die RWTH als Teil eines Netzwerks von 39 Ländern.